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Dienstag, 22. September 2015

Gram ist eine Zier von Demut und Enttäuschung

 "Schlauheit kommt von Neugier, 
weil nur wenn man neugierig ist, kann man schlau werden".
(Nils Bomhoff bei #MoinMoin)
 
"Du bist der erste Läufer, den ich mit Wollsocken sehe" 
#Qual #Marathon-Halbzeit #Krampf
Lethargokratie, das ist, wenn man dem Karlsruher Philosophen Peter Sloterdijk Sprachvertrauen schenken darf, "die Hochzeit, die zwischen Machtinstinkt und Trägheit hervorgeht". Der wachsame Beobachter wird sofort bemerkt haben, dass mit diesem Wortspiel nur das deutsche Staatsoberhaupt in Person von Frau Merkel gemeint sein konnte. Aber es gab in der letzten Woche Bewegenderes, als die Abrechnung Sloterdijk's im Handelsblatt, anlässlich des zehnjährigen Amtsjubiläums der Kanzlerin. Eines aber vereint Sloterdijk aus meinen TOP3 Themen der Woche, ein Déjà-vu, als er zeitgeschichtlich den Ursprung der These „Wer hat, dem wird gegeben werden“ (hier) begründet, indem "nämlich Erfolg Erfolg erzeugt", ein Geheimnis das auf Matthäus aus dem Neuen Testament zurückgeht. Und Sloterdijk wird noch ambitionierter, als er die seine Definition von Politik mit der gemeinen Frage verbindet, "wenn Politik die Kunst ist, die Zeit zu nutzen, um auszuführen, was an der Zeit ist, was hat dann Frau Merkel geleistet?". Er gibt die Antwort, indem er sich den neudeutschen Begriff der "Governance" zu Eigen macht, der die Merkel'sche Politik eines "Pannendienst im Großen" beschreibt.  

"Palliativmedizin ist die Suche nach der gesündesten Art und Weise, chronisch krank zu sein".
(Peter Sloterdijk) 

Kennt jemand die Unterscheidung zwischen kurativer und palliativer Medizin? Herr Sloterdijk, bitte! "Hierbei steht die kurative Medizin für jene Behandlungen, die geradewegs die Wiederherstellung der Gesundheit zum Ziel haben, indes die palliative den Inbegriff der Maßnahmen umfasst, mit denen man das Unheilbare „bemäntelt“, sprich lindert und verlängert, ohne eine Heilung versprechen zu dürfen". Dass er daraus Merkel's Politik als Palliativpolitik herleitet, zeugt von einem nüchternen wie treffenden Metablick.Und auf dieser Ebene spricht er dann auch von "Palliativökonomie" im "unheilbaren System der Schuldenstaaten". Dabei erklärt er den volkswirtschaftlichen Begriff der „Pfadabhängigkeit“. Dieser besagt: "Hat man lange genug das Falsche getan, wird das Fortfahren mit dem Falschen vorübergehend das Richtige". Folgen? "Entpolitisierung. Wo Politik war, wird betreutes Dahindämmern. Heilige Hochzeit einer Population mit der Gewöhnlichkeit".

“We’ve got to live, no matter how many skies had fallen“

Als es um 5Uhr in der Früh am Sonntag zum Baden Marathon nach Karlsruhe ging, machte die Bahn auch einen Zwischenhalt in Pforzheim. Innehalten, das war das Gebot des Moments. Bei aller Tragik um jedes menschliche Einzelschicksal aus Syrien, aber wirklich emotional berührt und bestürzt hat mich die Geschichte zweier Mädchen, die aus einem 9m hohen Hallendach einer Pforzheim Turnhalle in die Tiefe stürzten, und bei dem eines sofort ihr Leben verlor. Mein Herz stand still. Auch ich, auch ihr, wir alle waren mal 14 und just da sieht man sich wieder im Spiegel, so jung, und erahnt wie viel Glück dass man gehabt hat, die eigene Grenze zu kennen, das Verbotene nicht über den Grad des Unheilbaren und Unumkehrbaren zu überschreiten und in eine Tragödie zu gleiten. Eine Sekunde lang wirst du zum Vater dieser Tochter und spürst Leere, das Ende des Horizonts. Worin besteht von nun an der Sinn des Lebens in diesem Menschen? Verdammt, ich weiß es nicht.

"Am Abend vor'm Spiel kannst du nicht das aufholen, was du zwei, 
drei Tage vorher versäumt hast. Du musst auf den Tag hinleben."
                                                     (Ralph Gunesch in #Bohndesliga)

Der Fluch der Herbstmarathon's, da war er wieder. Das Wetter war spitze an diesem Sonntag, das Immunsystem kerngesund, die neuen Schuhe und Socken eine Klasse für sich, und doch hat es nicht gereicht, wieder einmal, gescheitert am eigenen Körper und an den eigenen Erwartungen. Keine Ausreden akzeptabel, kritische Fragen alternativlos. War ich doch zu dünn? Vielleicht. Ist die Ernährung suboptimal? Mag sein. Bin ich übertrainiert gewesen? Wer weiß. 7 Monate Zeit um die richtigen Antworten zu geben, 7 Monate bis zum Wiedersehen beim Düsseldorf Marathon 2016, das sind die guten Nachrichten.

#Marathon-Start #Euphorie #10km-Angangsbestzeit #40:16 #km26-Austieg #km26-Wiedereinstieg #finished
Video-Format der Woche
typisches #MoinMoin Zitat: 
"10:30h. In einer halben Stunde ist die erste Stunde, 
für Waldorf-Schüler, Leistungskurs Dreadlocks" (Eddy)
#Rocketbeans #Weltklasse

Donnerstag, 13. August 2015

Fartlek: Road to Karlsruhe 2015

"Das Problem mit dem Verstecken in einem Fischglas ist folgendes:
 es sehen einen immer noch Alle!"
(Zach Braff in seinem Crowdfunding-Film Wish I was here)
©Bridgerunners

Vom ersten Ferientag bis heute sind inzwischen 310 Trainingskilometer zusammengekommen, d.h., mit Ausnahme vom ersten Wochenende mit 60 Laufkilometern (jeweils 30km) und 30km Radfahren am Montag danach, waren es in den zurückliegenden 14 Tagen täglich 20 Laufkilometer. Quite decent. Was macht man, wenn der Zahnarzt-Besuch in weniger als fünf Minuten vorbei ist, und alle Daumen hoch sind? Alpia-Nostalgie! Muss man nicht, kann man aber. Weil mir 5kg noch nicht rund genug erschienen, bog ich einen Tag später beim Training rechts, statt wie üblich links, ab, und tankte nochmal deren 2kg nach, je ein kg für die Linke und ein kg für die rechte Hand. Gegen Ende des 10km Rückwegs verweigerten mir dann vier engagierte Straßenbauarbeiter den Weg. "Du kannst passieren, aber deine beiden Tüten lässt du bitte hier!" (schaut auf die pinke Schokolade im transparenten Obsttütchen). Wenige Minuten später, kaum zwei Meter nach der Haustür geschafft; "das ist aber lieb, dass du mir direkt ein großes Tütchen mitgebracht hast!". Es ist schön zu sehen, dass die Menschen hier im Nordwesten doch auch immer noch meine Verführung für die pinken Rechtecke teilen.

Vier Begriffe aus vier Leben, von vier großen Menschen. Damit noch zur Woche aus der Sicht der Illustrierten. Den Anfang machte Emma Stone mit dem Eingeständnis: "ich hab immer groß geträumt! Aber was ich erreicht habe, ist unglaublich".  Und auf die Frage nach dem Treibstoff ihres Lebens sagte sie der Bild: „Hoffnung. Glauben an die Liebe.

In der September-Ausgabe der Vogue sollte dann der Höhepunkt mit dem bemerkenswerten Auftritt meines absoluten Lieblingsdesigner, Philipp Plein, folgen. Über seinen kontinuierlichen Erfolg sagt er: „Ich habe wohl die glückliche Gabe, dass ich mich für so vieles begeistern kann. Ich bin der Meister im Träumeerschaffen". So erzählt er weiter: „Ich habe immer ein Ziel vor Augen, oder, noch besser, einen Traum, der motiviert, also den Grund liefert, etwas zu beginnen. Ich rudere nie zurück. Wenn ich mich für ein Ziel entscheide, gebe ich 150 Prozent, um es zu erreichen." Genau so muss man es machen, das trifft meine tiefe Überzeugung. Und weil die Vogue auf fast 400 Seiten in nur wenigen Worten schafft, was andere Magazine in 4000 Seiten nicht vermögen, legte kein geringerer als Jean Paul Gaultier identitätstreu nach. "Sie brauchen Anerkennung und neue Inspirationen, und vor allem brauchen Sie Liebe, sonst werden Sie verrückt".
 
Und zum Abschluss referiert der Physiker Stephen Hawking im Film die Entdeckung der Unendlichkeit, "was könnte noch ungewöhnlicher sein, als dass das Universum grenzenlos ist. Auch das menschliche Streben sollte keine Grenzen kennen. Wir sind alle verschieden. Wie schlimm das Leben auch sein mag, man kann immer etwas tun, und etwas erreichen. Wo leben ist, da ist auch Hoffnung".

In diesem Sinne, liebe Freundinnen der Sonne, und ganz besonders die der Nacht, bewahrt euch eure Hoffnung, und die Neugier, und hört niemals auf für eure eigenen Träume, und für die Liebe zu kämpfen.

Musiktechnisch bleibt's auch im August bei Trance...
Gareth Emery - U (Armin van Buuren Remix)
Scooter, Masterboy, E-Rotic, Mr. President, Fun Factory, Worlds Apart, DJ Bobo, Captain Jack and U96 - Love Message (1996)
~> Filmtipp dazu: Pride
Aly & Fila feat Roxanne Emery - Shine
Paul van Dyk & Roger Shah feat. Daphne Khoo - Louder

 #3Sat-Reportage #like crazy #Rennen bis zum Rausch #lehrreich
 #Wish I were here #normal/verrückt #violett #Garden State-like

 #6,9kg Alpia (69x) #world of pink #Kuchenzeit #Wie Gott in Frankreich

Donnerstag, 1. Januar 2015

From Russia with love ☭

"So stehen Sieger auf"

What a drumbeat. What a comeback. It's just awesome! In den letzten zwei Wochen standen gut 250km auf meinem Lauf-Tacho, da es täglich auf meine 20km Runde ging, allein auf den langen 30er wagte ich mich nicht zu trauen; es sollte ein Ruhetag zum Jahresbeginn folgen, doch ein winziger Fehler änderte alles. Während die Familie ihre Kater ausschliefen, warteten in aller Frühe bereits meine Laufschuhe auf mein Erscheinen - Ziel: der 30er! Muskelkater? Im Gepäck! 

Auf den ersten Kilometern war es menschenleer, es fühlte sich an als sei die Welt nur für mich bestimmt, diese Ruhe, eine liebevolle Umarmung für's Herz, einfach wundervoll. Dazu erschien die Sonne bereits in voller Montur und in jenem einzigartig-puren Glanz, umgeben vom babyblauen Himmel und in Begleitung des sanften Nordwinds. Es ging vorbei an gefrorenen Gräsern, in klarem weiß eingekuschelt, schnurstracks Richtung Deich. Dort oben kam ich mir vor, als würde ich durch ein Meer voller Nugatkonfitüre schwimmen; es schmeckte so unfassbar gut. Je mehr ich mich der Stadt näherte, desto mehr Menschen kreuzten meinen Weg, zeitweise glaubte ich sogar, es sei ein strahlender Sommertag, nur der Eisverkäufer hatte seinen Stand vergessen; Läufer-Eldorado als Massenanzugspunkt. 

Mit der Stadtgrenze begann auch der Streckenverlauf des Düsseldorf-Marathons. Dort, wo meine Geschichte am 26.04. zu Ende geschrieben werden soll, dort, wo meine Beine jeden einzelnen Pflasterstein kennen und an jenem Ort, wo ich das letzte Mal vor einem 3/4 Jahr zu eben jenem Marathon war. Doch die Liebe kennt keine Zeit, und ich wusste, sie wird auch heute dort auf mich warten. Und du triffst in einem winzigen Augenblick diesen magischen Moment, der dir sagt: dieses Jahr schaffst du die 2h vor'm Komma - das ganz große Ding! Es ist der Moment, da sich Gabrielle anschickt, mit "Dreams can come true" den Traum auch musikalisch zu begleiten. Bereits 10km vor'm Ziel, da ich emotional begann durch die Luft zu tanzen, wurde mir bewusst, den 30er kann mir niemand mehr heute nehmen. Breites Grinsen von Anfang bis Ende, Honigkuchenpferd-Parade voraus, als dieser Lauf praktisch aus dem Nichts kam und die Leistung gar nicht hoch genug zu bewerten ist.

Wie konnte ich den noch aus meinen Beinen rauszaubern? Es war ein einziges Ferrero Küsschen, das sich dafür verantwortlich zeichnete, als es statt der geplanten 5, warum auch immer, deren 6 wurden, und da ich derartige Fehler, sein sie auch noch so marginal, nicht dulde, wollte ich als Konsequenz direkte Reaktion zeigen, also holte ich mir einen dritten Berliner, und beschloss, bei Sonnenaufgang den 30er zu wagen. Das klingt absurd, ist es letztlich auch, aber am Endes des Tages fühlte ich mich wie der glücklichste Mensch auf Erden - obwohl dem ein eigener, wie unnötiger Fehler vorausging, aber genau das ist die große Kunst, dann den Hebel wieder umzulenken

Aktuelle Laufplaylist (Auszug): Best of
  
 Rudimental - Feel the love
 
Pharao - I show you secrets
 
 Planet Perfecto - Bullet in the gun
 Tina Cousins - Mysterious time


10 Stunden früher. Für gewöhnlich feier ich den gestrigen Anlass nicht, aber die Idee, die russische Tradition zu zelebrieren, die fand ich sehr charmant. So durfte ich mir denn auch gleich zweimal die Neujahrsrede von Wladimir Putin, in bestem kyrillisch selbstredend, anhören, ebenso oft die von mir so sehr geschätzte russische Nationalhymmne hören (I love it!) und den beiden Russinnen im Durak zeigen, wer der Meister der Karten ist, da ich vier aus fünf Spielen souverän gewann. Awkward fact: Allein der Brauch, seinen größten Wunsch auf einen Zettel zu schreiben, diesen dann anzuzünden und die Asche ins Sektglas zu geben, um dann mit Schaumwein befüllt, anzustoßen, schien mir derart suspekt, als ich nur dachte, was stimmt denn mit euch nicht? Ihr könnt doch nicht symbolisch euren größten Wunsch dahinschmilzen sehen. Fun fact: Beim Feuerwerk flüsterte mir die Oma aus der Nachbarschaft zu, früher seien sie immer mit dem Fahrrad zum Rhein gefahren, da sehe man das Feuerwerk ganz besonders gut! 10 Stunden später durchlief ich jenen Ort. Nichtsdestoweniger, einziger Wermutstropfen, der bleibt: in 6 Tagen geht's zurück in den ungeliebten Süden

Sonntag, 5. Oktober 2014

Train hard. Compete harder. ☝ Trigger

"Die zwei Tage nach dem Marathon zusammengefasst: 
Viel Reden, noch mehr Schokolade und wenig Schlaf
Mir geht es großartig " (Anna Hahner, lief 02:26:44)

©Hahnertwins
Manchmal muss man gute Worte nicht neu erfinden, auch nicht, um sich zu finden. 'Meine Güte, die is ja rappeldürr und trotzdem so viel Schokolade, wie passt das zusammen?' "Nicht trotzdem, sondern eher deswegen, weil ich als Marathonläuferin so einen hohen Energiebedarf habe, deswegen darf ich und muss ich so viel essen, um die Energie wieder zu bekommen und und es geht halt am schnellsten und coolsten durch Schokolade". "(...) Es gibt noch eine zweite Schokoladenwette: mit Adidas habe ich gewettet, dass ich für jede Sekunde, die ich unter 2:27h laufe, eine Tafel Schokolade bekomme, d.h. ich habe hinten raus nochmal alles gegeben" (Anna Hahner im hr-Interview). Ja dann, herzlichen Glückwunsch zu 16 Tafeln.

#Bilanz nach 8 Jahren und inzwischen
9 Marathonwettkämpfen; #Jubiläum in
2015, dann hoffentlich mit (m)einer
neuen Bestzeit in Düsseldorf, #26.04
Maibritt Daugaard (DEN) lief 03:00:53
Das lässt mich sprachlos - einfach unfassbar!
©marathonfoto.com

Zwei Seitenhiebe zum Berlin Marathon hab ich noch zum Abschluss. Als ich mir um 6 Uhr in der früh meine Startnummer anstecken wollte, stellte ich angsterfüllt fest, dass keine Büroklammern im Startbeutel waren. An der Rezeption gab mir die Dame dann immerhin eine winzige Büroklammer, inkl. einem Näh-Set - "den Rest nähen Sie einfach an!" (Ha ha ha...). Nach fünf Minuten hatte ich denn auch den Faden in der Nadel, legte das Unterfangen aber kurze später ad acta. Ich fragte einen Mitläufer vom Vorabend und der gab mir glücklicher Weise seine drei Ersatzklammern von zuhause; "du hättest sie gestern auf der Messe in so einem Bottich am Ausgang separat mitnehmen müssen, ja, hab ich beim ersten Mal auch versäumt.." (Ach was! Darauf muss man aber bei der Startnummernausgabe auch nicht hingewiesen werden, da kommt man natürlich von selbst darauf-.-; abgesehn davon, dass ich dort alles sah, nur auf sicher keinen Klammernbottich.. ). 

Als ich schlussendlich bei km28 ankam, begriff ich, was Jan Fitschen am Start gemeint hatte, als er sagte: "Laufen ist ein Sport, für den du dich quälen musst. (...) Nur wenn du jemanden überholst, guckt er dich doof an und gibt Gas. Aber das ist bei mir genauso." -  geschenkt, die 1000, die mich an dem Tag überholen sollten, aber als der Streckensprecher den neuen Weltrekord ausrief, da ich mich noch 15km vom gelobten Land entfernt sah, war nicht gut, gar nicht gut - so sieht man sich manchmal gefühlt noch kleiner, als man ohnehin schon ist, die perfekt misslungene Pointe auf sich selbst.

#Ultimativer Kassentest im Doppelpack, nun
da Netto am Samstag Müller Milchreis für
0,27€ auslobte, holte ich mir je eine ~Palette,
da ich aber grds. die Eigenmarke bevorzuge
(festere Konsistenz, mehr Reis, milchiger),
gönnte ich jeder Palette 1 bzw. 2 davon, und
keine Kassiererin scannte diese separat, was
nicht gut ist, #Inventur-, Preisdifferenz;
bleibt mir nur zu sagen: merci! #mystery shopping
#5kg Äpfel+1,5kg Milkaschokolade für
weniger als 10€? Kaufland sagt, bitte!
(Sah an der Nebenkasse wie eine Frau
nur so'n Korb Äpfel mit 'nem roten Sticker
kaufte, das machte mich neugierig und
ließ mich bei der Kassiererin entschuldigen,
die bereits meine Schoki einscannte; und
sieh' da, gab's tatsächlich Restsorten für
1€, zwar nur noch halb gefüllt, aber da ja
5kg draufstand, hab' ich auf Waage gestellt
und soviel nachgefüllt, bis grosszügig >5kg
aufblinkte). Meine Meinung: gerne wieder!

Montag, 29. September 2014

You can find your own way

"Der Schmerz vergeht,
der Stolz bleibt."
#Story of emotions, #emotive motions, ©marathonfoto.com
In the middle of nowhere might be the title of this story but this would only reflect half of the story. Firstly, I want to say thank you to those who make this event possible for me as mentioned first my sponsor TCS covering participation and hotel, further to my brother who managed to get a decent flight and of course to those who believe in me like Taleja and all the others who supported me by their comments.
When someone would have asked me on Friday if I would run? I would have answered never, on Saturday I would have answered no and on Sunday I started even if still weakend by viral infection. So what was happened to switch me decision right before the start? Normally I would reshape and start somewhere else when I'm full of power and energy again but the reception on Saturday evening to which I got an invite by my sponsor was so affectionate and informative so for instance they had no small sized shirt anymore but they took one from someone else and said: "You run, so you get what is fitting to you". And I may not forget to set the wife of the regional CEO apart who actually came with hers whole family to greet their participants and was really nice and conversationalist as well.
Even if I was very weakend as mentioned above I tried to keep with my race strategy which means held in the group of the 3:00h pacemaker as long as I can. Went so-so. Don't get me wrong the first 20km's were quite decent which almost resembles a miracle. Granted, but excluded from km5 where I already wanted to take off my number and finally quit my competition due to my bad health. Around the half Marathon mark I eventually switched my mindset from my only aim is to reach 2:59h and nothing else counts to anyone who finishes and rather gets his medal in the end is a hero and it's therefore a decent goal as well. But to be honest it was an agony for almost 3:30h and occasionally my tears actually was up which is however a pleasant feeling.
#Some good news beside, got finished 3rd place in my age group (18-29), #Spring 2014
Let me just add some of the numerous excursus. At my flight from STR to TXL I met Heinz Horrmann who you may know from the German TV as jury of cooking arena on VOX. You can guess now who was allowed to board first. It was my pleasure as he was just second thanks to my pre boarding status likewise. To sum up Berlin and me will not be friends ever ask my destiny why things going that way but I will keep on running even in 2015 and send love to the world for the nonce. Hope you enjoy the impressions.
#KW39, #KW40 will follow soon, you may get exicted about that..

Mittwoch, 29. Januar 2014

Ein Monat zum Küssen!

"Geschwitzt wie ein Schwein habe ich, aber saumäßig gerockt!"
(29.01.2014)

"Jaaa, Gott sei Dank, endlich bin ich sie los! Ich weiß, warum ich mich nie zuvor darauf eingelassen habe, in 2 Wochen das Projekt "Führerschein" anzugehen. Alt werde ich hier vor Stress, Urlaub, einfach nur noch Urlaub brauch ich, auch wenn der letzte erst einen Monat zurückliegt..", sagte die Fahrlehrerin sichtlich erleichtert. 
"Sehen Sie, diese drei Pedalen sind wie ein Instrument. Wenn Sie keine Liebe dazu aufbauen können, dann werden Sie es auch nie harmonisch spielen können. Dafür kann man mich nicht verurteilen!", antworte ich ebenfalls sichtlich erlöst. Ob es Mut oder Übermut ist, eine halbe Woche bevor man in der potentiellen Pflicht steht dieses kleine formal-grüne Rechteck vorweisen zu müssen, diese Prüfung einzufordern, vermag ich nicht zu beurteilen. Wohl aber war ich 100% überzeugt davon, dass mein Wettkampfgen mich in den 45Min niemals im Stich lassen würde und das Rechteckige anschließend schon zu Papa finden wird. Aber durch diese selbst aufgestapelte Last-Minute-Drucksituation erscheinen Abi und Examen dagegen anspruchstechnisch wie ein nachträgliches Weihnachtsgeschenk.

You can run, 
You can hide, 
I will fight. 
Das war der Ohrwurm, der mich wie in einem hollywoodreifen Film das bekannte Drehbuch Seite für Seite und ohne Fehl und Tadel abspielen ließ. 

I would 
walk on water 
just to be with you 
Der Ruhepulsbringer für die Bahnfahrt.
~
Da kommen mir schon beim Zusehen die Tränen. Armer Bauchmuskel. Nein, danke. Weder ein, noch zwei, noch tausend, gar keinen Versuch werde ich starten. Lieber entspannte 30km am Rhein, is' fein.

Freitag, 10. Januar 2014

Eine Woche voller Überraschungen, faszinierender Menschen und Entscheidungen für's Leben

Es war und ist nicht zu fassen, was diese Woche passiert ist. Am Montag komme ich abends nach Hause und lese zwei E-Mail, wo ich mich verwundert die Augen reibe und noch ein zweites Mal mit der Luppe nachsehen muss, ob es wirklich stimmt. Da steht der Firmenname eines renommiertesten, größten und best gerankten Beratungsunternehmen in Deutschland für eine einmalig gute Stelle "ganz ausversehen haben wir Sie aus unser "kleinen" Bewerberdatenbank als interessanten Kandidaten ausgewählt" - wie, was, wo? Kann nicht sein! Wie das? Ungefähr 99%, vielleicht auch mehr, haben signifikant bessere Noten im Examen als ich! Gibt's doch alles nicht und habe einen Tag später die Gelegenheit mich persönlich zu beweisen, liefere eine weltklasse Leistung wie aus einem Guss ab - selbst fünf Minuten in der englischen Sprache zu argumentieren klingt fast muttersprachlich. 

"Herzlichen Dank, Sie haben es hiermit in die letzte Runde geschafft!" "Is' nicht wahr?", denke ich mir. Okay, präzise geantwortet, keine Fehler gemacht, kluge Gedanken skizziert. Na denn! Einfach nur pures Glück - für einen unschätzbar langen Moment. In der zweiten Mail am Montag steht ein Name, den ich auch nicht glaubte dort in meinem Postfach zu lesen. Es war der Name der wichtigsten Person des Geschäftsführeres, wo ich mich auf eine Projektstelle bewarb, für die nachweisliche und mehrere Jahre Berufserfahrung verlangt war - gut, mein Motto: grds. ein ernst zu nehmender Grund, aber lange noch kein Hindernis sich zu bewerben. Wenig später kam ich dort vor Weihnachten als dem ersten von drei Vorstellungsterminen an dem Tag - nach gut 5km Fußweg im Jahrhundertregen - plittschnass an, warte im Konferenzsaal, ehe sich eine Tür öffnet und die Göttin auf Erden vor mir steht. ♥ Zwei Stunden später verabreden wir uns in sechs Monaten nochmal zu sprechen. Keine zwei Wochen später ihre E-Mail: "Bitte kommen Sie nochmal"! 

Es ist Mittwoch. Um vier Uhr stehe ich auf, lasse mich zum Flughafen chauffieren und Fliege nach München. Dort stelle ich mich bei dem größten Widersacher für die selbe Position vor, auf die die erste Mail am Montag rekurrierte. Liefer eine maximal schlechte Leistung ab - kein Herz, keine Leidenschaft, kein Wille. Im Unterbewußtsein schwirren die beiden prägenden Ereignisse der Vortage. Mein persönlicher Berater geht danach zu Recht hart mit mir ins Gericht. Ich fliege zurück. Einen Tag später, als ich gerade einen Flug nach Zurück für die kommende Woche zum Gespräch um eine Traineestelle buchen will, klingelt es. "Mittwoch war doch nicht so schlecht. Hat doch gereicht! Iwie. Gratz". Mit diesen Worten im Gepäck geht es zum zweiten Mal zu der "Göttin" - sie ist nicht dort :( Ich darf mir mit den beiden entscheidenden Projektleitern einen Gedankenaustausch auf Augenhöhe liefern - war geil! Auf einmal kommt sie rein :) Sofort stehe ich auf, jedoch entgegen dem Wunsch meines Herzens ihre Hand wie eine Prinzessin zu küssen, lasse ich durch meine Augen verraten, wie glücklich ich für diesen so ersehnten Moment bin. Das hielt an, als ich sehe das sie keinen Ehering trägt. 3 Stunden später beginnen Verhandlungen über ein Angebot. Sie macht einen großen Fehler, den ihr Chef aber postwendend zu korrigieren weiß. Nach innen kommen mir Tränen - was soll ich tun, ich werde mich nicht entscheiden können zwischen den drei riesen Chancen - bewahre trotzdem charmante Haltung.

Wie konnte das alles passieren. Wieso haben die mein grenzenloses Potential erkannt, das auf dem Papier nicht rauszulesen ist, woher wussten sie, dass ich ein guter Mensch bin, der fleißig und hart arbeiten kann, der auf Ideen kommt, an die zuvor niemand dachte und der in den Gedanken Humboldt's und Schopenhauer zielführende Zusammenhänge erkennt? Fragen über Fragen bis zu der Erkenntnis, das sie alle Recht haben für das überwältigende Vertrauen und die Erwartung, die in mich gesteckt wurde. Es war verdient! Danke♥ Am Ende würden zwei Menschen, dessen Urteil ich sehr wertschätze über meine Wahl entscheiden. Ein paar schöne Zeilen aus der "Pinguin-Geschichte" (Dr. med. Eckart von Hirschhausen): 
"Menschen ändern sich nur selten komplett und grundsätzlich. Wenn du als Pinguin geboren wurdest, machen auch sieben Jahre Psychotherapie aus dir keine Giraffe. 


Also nicht lange hadern: Bleib als Pinguin nicht in der Steppe. Mach kleine Schritte und finde dein Wasser. Und dann: Spring! Und Schwimm!
Und du wirst wissen, wie es ist, in Deinem Element zu sein."
"(...) Und zweitens: wie wichtig das Umfeld ist, ob das, was man gut kann, überhaupt zum Tragen kommt."
"Wir alle haben unsere Stärken, haben unsere Schwächen. Viele strengen sich ewig an, Macken auszubügeln. Verbessert man seine Schwächen, wird man maximal mittelmäßig. Stärkt man seine Stärken, wird man einzigartig."

Daten vom medizinischen Leistungscheck: 1,73m - 52,4kg - 17,4 bmi } Wenn du keine Gedanken mehr da dran verschwendest, wo und wie du verhindern kannst, Energie aufzunehmen, stellt sich am Ende doch tatsächlich das individuelle "Set-Point-Gewicht" ein.

Freitag, 15. November 2013

"Jaaa! Da is' das Ding"♥

"Crunch time" würde der Amerikaner sagen, ich schließe mich dem mit Bezug auf die vergangegen zwei Tage an. 
Day 1. Tag der schriftlichen Prüfung: Am bewegendsten war der Moment, da alle (soweit ich noch hinsehen konnte) vor mir offensichtlich bestanden hatten. Es war jener Moment, als mein Herz begonn zu pochen like crazy und ich realisierte, wenn du jetzt als Dipl.-Kfm. nicht 
Kennt ihr die noch? Lang ist's her..
bestanden hättest, würdest du dich - zumindest nach innen - zum Oberclown machen (auch wenn Multiple Choice absolut antiakademisch is') und viele Wochen ins Land geh'n, ehe du wieder in den Spiegel schau'n könntest... zum Glück kam es nicht soweit. Es hat gereicht - mit ordentlichem Puffer nach unten -, aber jetzt auch nicht so, dass ich mich damit auf'n Flur inna Firma hinstellen würde und das Ergebnis gen Himmel strecken würde. Also dafür war es doch zu schmeichelhaft. Viele Fragen war'n auch so, wo ich wusste - genau das wollte ich noch ankucken-, hab ich aber nicht, weil ich glaube [zu Recht! :D] es würde auch ohne für die 50% reichen. Lebenszeit ist kostbar - wisst ihr ja selbst. Da muss man schon abwegen, wieviel man investiert und für's Lernen natürlich nur das Notwendigste - is' klar :p 

Day 2. Wie auch immer, die Einladung für heute hatte ich mir also einen Tag zuvor erarbeitet, also ging's in den praktischen Teil. Klar war, ich hab einen Ordner voller Materialien zum Thema "Vorsorge" die ich im Großen und Ganzen weder komplett kenne, geschweige denn beherrsche. Das war mir bewusst. Genau genommen war klar, das von sechs möglichen Themen nur eines dran kommen darf. Ich also in die Vorbereitungsphase und öffne meinen Fall [jaaaaa! das wollte ich haben, rock it, baby, that's it :p]: 2 Kinder, Hausfrau, Mann Industriekaufmann. Es konnte nur Risiko LV sein, das einzige Thema was ich konnte und was kommen musste, sollte das nicht schief laufen [gut, wenn er fies is', macht er'n Riester aus dem Fall, dann wird's ganz ganz dünn mit meiner Luft]. Klar war, ich musste zur Vorsorgelückenberechnung kommen und ein Ergebnis präsentieren, auf keinen Fall darf ich aber in den 20Minuten so schnell sein, dass ich am Laptop einen Tarif berechnen muss, was ich nicht gekonnt hätte, weil ich mit den Programmen noch nicht ausreichend vertraut bin und gestern Abend auch lieber Starcraft II schauen wollte. 
Zum Prüfungserfolg gab'sn schicken, lilanen! Schal♥
Ich komme in den Prüfungsraum, begrüße den "Kunden" und die beiden Begutachter von außen. Auf die Frage, ob ich die 20Min durchstehen würde, sagte ich natürlich ganz selbstbewusst "Absolut! Solange habe ich darauf gewartet dass ich endlich zeigen kann, was ich drauf hab!" [Im Prinzip nichts, aber das behalte ich ersma für mich] Mein Selbstbewusstsein an der Stelle hat auf jeden Fall soweit nicht geschadet. So nach 10Min fiel mir ein, Gott verdammter Mist, du hast weder gesagt, dass du im Auftrag von .. kommst, noch dass du selbstständiger Makler bist! [okay, du darfst dir jetzt aber gar nichts mehr erlauben, tu' einfach so als sei alles so gewollt - nur nicht noch schlimmer machen] Hab' dann also gefragt, welches Thema er sich wünschte und er sagte "Ja, wenn mir was passieren würde" [yeeeess, das wollten die Leute im Saal, vor allem ich!! stichwort: risiko lv dödö. genau richtig also, jetzt nur ihn nicht mehr davon abbringen]. Hab' dann eben die Lücke berechnet und just als ich das Ergebnis präsentierte und mit großer Freude auf meinen Laptop zeigte, um zu sagen: "und jetzt berechne ich ihnen direkt den Beitrag(Tarif)" [Herr Gott, bitte nein, ich will, ich kann, ich darf nicht], da tönte das Signal zum Ende. Nach kurzem Warten kommt einer Prüfer zu mir und sagt: Es tut mir leid [scheisse, das wars :( !!! Du hast was falsch berechnet, die Summe war viel zu hoch!], aber wir werden Sie in diesem Prüfungsausschuss nicht mehr wieder sehn,.. denn Sie haben bestanden!" 
Ich kann euch sagen, dass tat gut. Oder wie Dirk Thiele zu sagen pflegt: Gut gebrüllt Löwe! War doch deutlich härter als Abi oder Examen, weil einfach der Druck der Firma dahinter so immens ist.. da kannst du nicht einfach im nächsten Turnus wiederkommen und wiederholen und das Problem für dich schultern, ne, da kriegste den Sack vom großen Ganzen direkt mit dazu und dann wird's aber so richtig schwer.. Aber was soll's, lief! Insofern euch allen viel Erfolg bei Klausuren, Abi, Examen und so weiter und so fort für die kommenden Wochen ♥ Soo und als danke schön, belohne ich mich jetzt noch mit zwei Stündchen mit 'nem ruhigen Nachtlauf, Ahoi! 

Sonntag, 26. August 2012

26.8

Inspiriert von einigen selektiven, gleichwohl aber impressiven Blogs, werde ich eine Art Replik geben. Das Prinzip ist daher meine Ziele vorzustellen und regelmäßige Updates auf dem Weg zu geben:

Ziele bis Ende 2012:

September:
Preisbildung auf unvollkommenen Märkten und allgemeines Gleichgewicht - desire: 4,0
Stabilitätspolitik Problemfelder der Makroökonomik - desire: 4,0
Oktober:
Bremen Marathon: 2:59h
November-Dezember:
?

Passend dafür wurden gestern die Haare in rot-rubin angepasst. Picture to be published soon...