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Montag, 30. März 2015

Tautologien zwischen Schönheit und Schicksal

"Wer den Regenbogen will, muss den Regen in Kauf nehmen"
(aus: Das Schicksal ist ein mieser Verräter)
Warum verdammt, auch nach gut 60 Jahren,
definiert der Duden "Schönheit" nicht mit
'Audrey Hepburn'? Die zwei lieben sich einfach!

©Sixx
Was macht man, wenn man an einem Sonntagmorgen, da einem eine gestohlene Lebensstunde geschenkt wird, vom prasselnden Regen an der Fensterscheibe begrüßt wird? Dankend ablehnen? Ja, könnte man, wenn man naiv ist, aber wenn man klug ist, dann zieht man seine Schublade mit Schwarzweiß-Filmen aus dem untersten Schrankfach und kramt nach Audrey Hepburn-Beschriftungen. Sieh' da, ein Herz und eine Krone (1953). In den Cinecittà Studios zu Rom gedreht und mit Audrey's erster Oscar-Prämierung vollendet, bleibt es ein zeitloses Meisterwerk, das das Herz zum Lächeln bringt. In dem Film prägt sie einen Satz, der es wert ist, zitiert zu werden: "Was die Welt braucht ist Bescheidenheit, Würde und Anstand in den Seelen der jungen Menschen!" Diese Worte hätten heute nicht an Wert verloren, ja, sie könnten sogar treffender nicht sein. Aber dazu später mehr. Kurzer Exkurs: In dem Film waren 1000 italienische Lira exakt 1,5 US-$ wert. Unvorstellbar, dass die hochinflationierte und fast wertlose Lira 50 Jahre später in einer Währungsunion, u.a. mit Deutschland, zusammenschmilzt, die im Zeitverlauf etwa in einem 1:1-Kurs mit dem US-$ schwankt. Ökonomisch, aber selbst für jeden Laien, erkennbar völlig absurd. Da hätte doch selbst der Italiener damals schon gesagt: 'Sei scema?'. Aber die Politik wollte den jungen Menschen dort lieber großes Leid zufügen-, oder sie zu einer Zukunft andernorts zwingen... 

Weil ich es so oft inzwischen auf anderen Blog's als Buch- und/oder Filmrezension gelesen habe, möchte ich den zweiten Filmtipp auch noch in die Runde werfen: Das Schicksal ist ein mieser Verräter. Zweifellos, der Film ist ein Ort, an dem reichhaltige Dialoge keine Magerkost sind und an dem feuerwerkbunten Bonmots Vorfahrt geschenkt wird. Wenn man die Lebens- und Leidensgeschichten dieser jungen Menschen in einer Krankenakte niederlesen würde, man würde zu tiefst larmoyante Charaktere erwarten. Aber man würde enttäuscht. Es sind diese Worte, die den Charakteren Substanz und authentische Lebensenergie verleihen, und mit denen man sich zu jederzeit identifizieren kann.

"Das einzige, das ätzender ist als an Krebs zu sterben, ist ein Kind zu haben, das an Krebs stirbt."
"Depressionen sind eine Nebenwirkung vom Sterben..."
"eine kleine Unendlichkeit schaffen..."
"Sie wollte nur einen Bewunderer"
"Man kann nicht verhindern, dass man verletzt wird, aber man kann mitbestimmen, von wem"
©From Russia with Love, #so much love them
Zwei Zitate vermag ich indes noch besonders hervorzuheben.

"Ich habe Angst, vergessen zu werden"

"Ich genieße es schöne Menschen anzusehen"

Der eine Satz drückt exakt das aus, was ich mein halbes Leben lang als Kind gedacht habe. Ich wollte etwas nach meinem Tod hinterlassen, woran sich die Menschen erinneren, etwas ganz Großes, wofür ich bereit gewesen wäre alles zu opfern, um das zu schaffen. Vielleicht durch ein Buch oder einen Olympia-Sieg, aber ich bemerkte mit der Zeit, das erste war inzwischen nichts Besonderes mehr, keine Aussicht auf ein Schiller- oder Goethe-Revival, und für das zweite war ich leider nicht geboren, und Talent ist nun mal die Eintrittstür eines solchen Weges. Es reichte aber do' schon, diesen Satz auf seine eigene Familie einzugrenzen, sozus. im Sinne einer Tit-for-Tat-Lebensweise, als man gut und liebenswürdig ist, zu den Menschen, die man mag, denn dann werden sie einen auch nicht vergessen. Das letzte Zitat bringt mich freilich wieder zum Anfang dieser Geschichte, Audrey Hepburn. Ohne den Anblick schöner Frauen würde ich auf sicher nach einer Woche in tiefste Melancholie verfallen und jede Lebensfreude verlieren - naja, vielleicht würden mir meine Eichhörnchen im botanischen Garten darüber hinweg verhelfen, aber für den Moment würde ich von diesem Experiment do' dankbar absehen wollen...

©Gesa Felicitas Krause, #noch 27 Tage

Finally GNTM-Playlist..
Light - Sleeping at last
Rhodes - Darker Side
Cinematic Sunrise - Good-bye Friendship, Hello Heartache

Mittwoch, 24. Dezember 2014

Weihnachten in fünf Akten ✍

„Es gibt keine Garantie, dass es besser wird“
(Mats Hummels, Borussia Dortmund)
"Wenn ich Fleisch sehe, geht's mir gut!"
(Mein Bruder über Essen; rechts, wie man sieht)
Eine kleine Weihnachtsgeschichte. I. Akt. Nach einer kurzen Kleiderschrank-Sondierung daheim, standen zwei neue Hosen auf meiner Pflicht-Agenda, also steuerten wir den ersten H&M um die Ecke an. Zwei annehmbare Hosen sollten sich schnell finden lassen, Problem: eine gab es nur noch in 100-facher Ausführung in 152 bzw. 164; suboptimal, als mich nur eine 158 schick aussehen lässt. Kein Problem, dachte ich dennoch, und ließ die Kassendame direkt im nächsten H&M anrufen - auch dort vergebens. Ein Tag später. Es ging in die Modestadt, entlang der Kö zum Jan-Wellem-Platz und Klingellingelling, genau noch die eine gewünschte Jeans in meiner Größe, ergo: das läuft bei mir.

II. Akt. Der Abend vor Heiligabend. Wie in den letzten zwei Jahren hat sich meine deutsche Lieblings-Rockcoverband Pfund in der Kneipe um die Ecke angesagt. Wir sind zu zwölft auf's Konzert, und als ich leicht in Gedanken versunken schien, durchkreuzte eine brachiale Handschranke meinen Weg - "Perso, bitte!", "kann er das ernst meinen? Offensichtlich kann er"; er schaut drauf, schaut verlegen weg, schaut nochmal, sagt nichts. Er muss gedacht haben: 'Doof war ich ja schon immer, aber so selten doof seit gestern nicht'. Fun fact: just vor mir passierte eine 15-jährige die Security. Manche Dinge ändern sich eben nie. Highlight des Abends: Trotz Nirvana, Kings of Leon, The Killers oder U2, ganz klar Spin Doctors Two Princes! Side fact: die beiden schnellsten deutschen Marathonläuferinnen, Anna und Lisa Hahner, mögen und kennen Pfund ebenso wie ich aus'm Rheinhessen, da ich sie bereits als junger Student auf der Mainzer Johannisnacht hören durfte - "Nachtigall, ick hör dir trapsen".

Von und für Marie-Claire Alice
III. Akt. Der Morgen vor dem Weihnachtsmann. Bereits in meiner edelsten Laufklamotte eingepackt... 
Wenn ich schon
kein Sonnenschein bin,
dann wenigstens
ein kleiner Schelm ッ
"Bringst du bitte auf dem Weg die vorbestellten Weißbrote mit!", hallt es mir zur Tür raus nach. Ezepze, wollte ich meinen, doch nicht mit den sechs Meisterinnen hinter der Bäckertheke. "Weißt du wo die 19 ist?" "Nö" (5 Min später) "Weißt du vielleicht wo die 19 ist?" "oO. Keine Ahnung. Mein Problem? ..." (10 Min später). Es ist ja nicht so, dass man bei 100 Vorbestellungen die sensationelle und ideenreiche Erkenntnis haben könnte, chronologisch von 1 bis 100 zu sortieren, nein, denn was das ganze Jahr über schon nicht funktioniert, brauch auch an Weihnachten nicht zu funktionieren, also authentisch, wie die Damen sind, wird im Tannenbaum-Prinzip einfach dort abgelegt, wo gerade Platz ist. Thumbs down.

IV. Akt. Kürzlich traf ich mal wieder den Postboten auf dem Rückweg meiner kleinen 20km-Laufrunde, kurzer Austausch über Altes und Neues, ehe ich mich ein letztes Mal in 2014 verabschiedete, als ich zu erklären wusste, dass meine Trainingspause bereits vor Neujahr kommen wird. "Das glaubst du dir doch selbst nicht - ich weiß doch, dass du do täglich deine Runde drehen wirst". Er sollte Recht behalten. So bleibt auch an diesen Weihnachten alles beim Alten: Laufen, laufen und noch mehr laufen - ihr kennt das ja! Thumbs up.

V. Akt. Hab' zwei wundertolle Briefe von kreativen Bloggerinnen bekommen und es rechtzeitig geschafft wenigstens mit zwei Karten - natürlich mit ganz viel Liebe! - zu antworten. Auch mein Bruder bekommt seine dämlichen Tupperdosen, sehr liebevoll eingepackt - wie man auf dem Bild rechts sieht-, versteht sich! Bei meinem Besuch der Landeshauptstadt hatte ich für das kommende Schrottwichteln noch einen günstigen Mickey Maus-Adventskalender abgegriffen, da ich selbst keinen Schrott besitze (Wieso sollte ich auch?), wollte ich das unnützlichste und damit schrottafinste Present ins Rennen schicken, und was passt am 24.12. besser als ein Adventskalender? Weil 10 Cent etwas bescheiden anmuten, hab ich, großzügig wie ich bin, noch ein altes BVB-Trikot draufgepackt, wenn das ne die Krone der Unbrauchbarkeit derzeit ist, dann kommt heute der Osterhase...
Die gute Emaschi hat sogar meiner
großen Liebe "lila" bedacht. Lovely.

Mittwoch, 7. Mai 2014

Debunking ♤

"Breit`es aus mit deinen Strahlen,
senk es tief in jede Brust:
Eines ist nur Glück hienieden,
Eins: des Innern stiller Frieden
"
                      (Franz Grillparzer - Der Traum, ein Leben; 1834, #Biedermeier)
 
#fighting after finish, #hall of fame
Ich sitze in der S-Bahn. Es ist noch früh, meine Augen sagen viel zu früh, drum entscheide ich mich in den verbleibenden Minuten der meinen Traumwelt hinzugeben. In einem Moment wache ich erschrocken auf, da mich die Bilder der Vergangenheit einholten. Es war finstere Nacht, zwischen 4°° und 4³°Uhr; der Weg vom Bett führt mich ins Bad, als ich dort wenig später bewusstlos zusammenbreche. Minuten der gefühlten Ewigkeit vergehen, da ich wieder aufwache und eine Platzwunde am Auge sehe. Einmal mehr war der Schutzengel bei mir, so scheint es. Ein Gefühl der Angst vermag ich jedoch nicht zu verschweigen. Es vergehen ein paar Stunden, während ich mich nochmals schlafen legte, ehe ich gegen 8°°Uhr aufstehe, mein Ziel:
#Hände abklatschen - I like!, #Motivator
Englischklausur "Writing about business". Die Wunde hatte ich mit einem Pflaster versorgt; es war beinahe wie an jedem Morgen zu der Zeit - so ging ich also auch ohne Frühstück zur Klausur. "Das sieht gar nicht gut aus!", sagte die Lehrbeauftragte, eine wirklich sehr nette Frau. "Sicher, dass Sie die Klausur mitschreiben können? - ein Arzt wäre vielleicht ratsamer". 

Während der Klausur hatte meine Parallelwelt Pause, sie war nicht existent, nicht eine Sekunde des Gedankens würde ihr in diesen 90Min zuteilwerden. Das Ergebnis, eine 3,0, das ist
#After 6hours of German r(f)ail-connection-.-
sicher, wäre auch unter anderen Umständen nicht besser ausgefallen, zu leichtsinnig mein Umgang mit der englischen Ortografie und Grammatik und doch bleibt es für mich erschreckend, wie stark die Macht, mithin der Einfluss der Gedanken, die im eigenen 'Ich' ihre Ursprungsquelle wissen, auf das menschliche Verhalten wirken. Ich möchte mir nicht vorstellen, dass unser Leben nichts als ein Kindertheater ist, wo wir wie Marionetten von kleinen, teuflischen Wesen über uns durch unser Leben gelenkt werden und sie uns stets mit schelmischem Grinsen unserer Schwächen bloßstellen. Ein sehr kluger Mensch sagte mal zu mir, geteiltes Glück sei Doppeltes und lieferte mir dankenswertwerter Weise gleich die praktische Begründung mit; wenn dem also so ist, hält dann nicht auch geteilte Verteidigung - z.B.: jene Befreiuung vom Marionetten-Untertan - doppelt? Sollten wir uns nicht demnach auch einen Verbündeten suchen, der uns beide und damit den Einzelnen besonders schützt?
 ~
Czekolada i ja, stanowią jedność.
 
Rewe-Fortsetzung: Was wurde aus den fehlenden 12 Tafeln? Nachdem mein erster Joker nicht stach, bin ich am darauffolgenden Tag nach der Arbeit zwei Haltestellen vorher ausgestiegen, um dort im Rewe meine Noisette aufzusuchen - vergebens, gab nur die vier ungenießbar-langweiligen Standards (Zartbitter, Alpenmilch, Nuss und Nuss Nougat-.-). Aber ich hatte als Plan B noch einen Rewe City auf der naheliegenden Karte im Hinterkopf mit eingekreist, der zeitliche Puffer war auch noch gegeben, also auf! Und sieh' da, ein sehr gut sortierter Markt, extrem nobel und modern, und viel wichtiger: hatte zu meinem erfreulichen Erstaunen auch Noisette mit im Sortiment gelistet, sogar gleich 3x2kg Boxen, also nahm ich eine 2kg-Box und eine Tafel dazu, damit's rechnerisch aufgehen würde. An der Kasse das gleiche Spiel als tagszuvor; "ich verkaufe maximal 10 Tafeln!", also entgegne ich: "dann machen wir 12 und alle sind glücklich..". "Nein, du kriegst 9." und ihre Augen untermauern den Ausdruck in ihren Worten so, dass du weißt, dass letzte Wort gehört ihr! 

#Petticoat ღ, #Audrey Hepburn
#Miranda Kerr, #bukolisch ©gmx
Da waren es also immerhin schon 21 Tafeln in toto. Zuhause angekommen, musste ich später noch Wasser holen, also bin ich zum Rewe von Montag und denk' mir, hey, versuchen kannst du's ja, und mache noch den Schwenk zum Schoki-Regal, wo ich drei der letzten fünf Tafeln Noisette mitnehme; an der Kasse glaube ich sogar meine 'Tante Kassiererin' zuseh'n und gehe bewusst zu ihr - "Na, gönnen sie mir noch drei?", frage ich, und die junge Dame antwortet: "ich versteh kein Wort", woraufhin ich schwieg und später für's Tagebuch-Protokoll resümierte: 24 Tafeln -

Montag, 7. April 2014

czysty uroda εїз

 Wieviel feminine Schönheit verträgt ein Mann?
Offen gestanden: ich bin kein Freund der Oper. Zu viel Gesang, von allen und jedem. Gefühle und Gedanken kann man auch anders ausdrücken, okay, es zwingt einen ja niemand in die Oper zu gehen. In der achtfach oskarprämierten und verfilmten Oper "My fair Lady" von 1964 ist der Gesang-Anteil ebenso unerträglich hoch, doch die Idee der Geschichte finde ich grandios. Ein Phoenetik-Professor versucht eine einfache Blumenfrau zu einer Lady zu machen. Früher habe ich mir oft gesagt, wie sehr wir doch sprachlich von unserem menschlichen Umfeld beeinflusst sind. Die Umgangssprache von meinem Vater z.B. gefiel mir so gar nicht, aber sie nicht zu adaptieren oder wieder zu löschen ist so unfassbar schwierig, daher fasste ich irgendwann den Entschluss möglichst nur noch die Nähe zu sprachlich eloquenten Menschen zu suchen, um so Vokabeln zu lernen bzw. dafür inspiriert zu werden, die den heimischen Sprachmissbrauch verzeihen und überdecken. Wenn ich in meiner Bewertung noch den Hepburn-Faktor ("Ich brenne. Ich schmachte. Ich sterbe") mit einpreise, also zwei Bonusherzen vergebe, gibt's von mir ❤❤❤❤.
~

Morgens lauf ich zur S-Bahn immer über den Aldi-Parkplatz und was da Montagsmorgen noch VOR! 8Uhr, also außerhalb der Öffnungszeit, schon los ist, das sprengt jedwede rationale Vorstellungskraft; also das war'n mindestens zwanzig, dreißig Menschen die da wie die Schleckermäuler mit ihrer Zunge danach wetzten, dass endlich die Marktjagd eröffnet wird - immer wieder unfassbar! Apropos Phänomene. Seit einigen Jahren nun schon pflege ich Sonntagsabend um 20:15Uhr Arte zu schauen und es wird nicht selten belohnt. Es ist eine andere Art von Filmen, Klassiker oder geistreich; "Der Liebhaber" gestern befasste sich mit einem sehr kritischen Thema und verstand es vor allem in einer außergewöhnlichen Detailtiefe die Gefühle der Helden zu beschreiben - sich Zeit zu nehmen, um die Emotion dieser Brisanz zu transportieren. Alles in allem sehr gelungen, wie ich fand, und rein erotisch gesehen sogar Basic Instinct klar in den Schatten gestellt - hochpulsierend und tiefdringend.

Dienstag, 25. März 2014

aweSAM Ƹ̴Ӂ̴Ʒ

The awakening of purchase decision

Zweite Chance für euch, doppelte für mich! =) Hab' nochma' 'ne neue Rutsche Filme dazu bestellt - bescheidenes Sümmchen, aber wen kratzt das schon, mich ersma nicht; damit ins Eingemachte: meine Zielvorgabe - diesmal wirklich, aber wirklich ausnahmenslos - mindestens eine 7,0 IMDB-Bewertung! Warum? Ich habe in 100 und mehr Filmen nur ein einziges Mal erlebt, dass ein Film der >=7,0 bei IMDB hatte, einfach nicht ansehnlich war (Requiem for a dream, oder in der deutschen Übersetzung: Fleischwolf für die Augen); d.h. statistisch gesehen haben alle(!) Filme [>= 7,0] das gehalten, was versprochen wurde: Weltklasse! IMDB darf sich für mich damit mit dem Prädikat "Ungeschönte Referenz für filmische Qualitätsformate" schmücken.

Lymelife [IMDB-Wertung = 7,1] =  Darf Emma Roberts in der DVD-Sammlung fehlen? Nein! Und der Hinweis auf "Extraordinary people.." spricht do au für eine Einladung sich den Film zu bestellen, fand ich.

My fair lady [IMDB-Wertung = 7,9!] = Audrey Hepburn! - muss man mea sagen? ...

Zwielicht [IMDB-Wertung = 7,7]= Inzwischen habe ich fast alle Edward Norton-Filme gesehen, die guten wie die schlechten, meistens aber sogar außergewöhnlich gut (The Illusionist, American History X, ..); nicht zuletzt dank eines grandiosen Edward Norton, da verbittet sich schon per se ein Aulassen dieses überaus gut bewerteten Filmes!

Zeit des Erwachens [IMDB-Wertung = 7,7]= Zwei hoch dekorierte Schauspieler von Weltrang, okay okay, should already tell the whole story, aber das Cover-Zitat: "Nichts ist so fantastisch wie ein einfaches Wunder" hat mich tatsächlich am meisten angesprochen.

Jenseits der Stille [IMDB-Wertung = 7,5]= Die vorgestellten Filme wollen mich doch jetzt nicht etwa als trivialen und oberflächlich-naiven Cover-Story-Käufer entlarven? Oder doch! Es ist ja wie es ist; "Über das Leben, die Liebe und den Klang des Schnees ❄", da spring ich geschmeidig und geschwind wie die "Katze auf's heiße Blechdach"!

Ist sie nicht wunderbar [IMDB-Wertung = 7,1] = Endlich, ein Film zu meiner Verteidigung. Das Cover läft nun auf sicher nicht dazu ein, diesen Film zu kaufen; komische Fratzen, irgendwie. Und auch sonst unschuldig blass, irgendwie.

Willkommen bei den Sch'tis [IMDB-Wertung = 7,1] = die sehen nun wieder - ob es wohl Franzosen sind? - so doof aus, dass sie ganz unverdächtig Anspruch versprühen und damit die obige Sammlung um eine willkommene Balance bereichern.

October sky [IMDB-Wertung = 7,8] = Jake Gyllenhaal, Gott, was ein scheiss Name; hab' wissentlich noch nie einen Film von dem Kerl geseh'n, lese ihn aber zunehmend oft in der Boulevard-Presse, die ich eigentlich gar nicht lese und eigentlich auch nur so vom Hören-Sagen verfolge, logisch; aber da hat's mich also denn doch gekitzelt, dem armen, jungen Mann mal 'ne Chance zu schenken!

A single man [IMDB-Wertung = 7,6] = Was soll ich dazu noch sagen? Der Titel ist Programm; aber euch - die ihr freilich auch so modebegeistert, wie ich es bin, seid - wird sicher nicht entgangen sein, dass Tom Ford in "A single man" - sollte ich sagen über sein eigenes Lebenswerk? - Regie führte. Und drum sagte ich zur Mode: ick hör dir trapsen :p

In guten wie in schweren Tagen [IMDB-Wertung = 7,4] = Bollywood! Ja, was soll ich sagen? Hab' mich anstecken lassen @GNTM von dem Fame dort für die Filme und überhaupt die Kulisse; also Glücksrädchen gedreht und bei dem Film blieb's stehn - na dann kann doch eigentlich nichts schief gehen damit...
Die Filme versprechen also statistisch² [IMDB-Average = 7,5!] betrachtet großes Kino zu werden! Nicht zu vergessen, kann ich mich so jeden Abend - nächste Woche geht's wieder nach Stuttgart - nach der Arbeit auf eine balsame DVD-Dosis freuen - is' do' au' ma' etwas! Und ja, mir ist bewusst, dass ich bestimmte Genre (Action, Fantasy, Horror,...) überspringe, aber ich wollte mich jetzt wirklich nur auf die Nougie's unter den Schoki's konzentrieren. So still waiting for ✉!

Freitag, 3. Januar 2014

Vier Tage. Vier Filme. Vier Rezensionen. 

#1 Briefe an Julia
Ich bin ganz ruhig. Nein, es regt mich auf. Für gewöhnlich lese ich sehr viele Filmkritiken bevor ich eine Filmauswahl treffe und ich frag' mich grade wer diese geschrieben hat? Wahrscheinlich 100x meine Mutter dupliziert - die sog. Rosamunde Pilcher-Fraktion-.- Ich wisst, was ich meine. 100% Kitsch. Aber ehrlich, mehr geht nicht! Keine Überraschungen. Anspruch? Welcher Anspruch? Null. Ende? Wie erwartet. 1:1 Quote, konnteste 'ne Münze mit gleichen Seiten nach werfen. Ne, sorry, aber der gehört in die Tonne. Also werd' ich bei meiner Mutter ins Regal stellen.. und meine amazon-Bewertung wird dem Film 'nen gescheiten Tritt verpassen - garantiert sternelos!

              (©cinema.de)                                                                                           (©moviepilot.de)
#2 snatch
"Schweine und Diamanten", das sagt eigentlich alles. Also ein, zwei Szenen hat der Film definitiv zu bieten, wo man den Tränen nahe lachen muss. Einfach son richtiger Knüller, sprich gute Aneinanderreihung an Sätzen! Ansonsten joa, tatsächlich sowas wie "Bube, Dame, König, Gras", also sehr sehr ähnlich. Weit entfernt von einem Meisterwerk, aber guter Durchschnitt auf jeden Fall. Vor allem weil sich die Charaktere richtig gut in die Diamantenjagd einfügen lassen und so Authentizität - mit etwas Satire - geboten ist. Muss man ne seh'n, kann man aber!
 
                                                 (©itusozluk.com)
#3 Inception
Leonardo di Caprio und Ellen Page - muss man noch mehr sagen? Eigentlich nicht. Die beiden Charakterschauspieler schlechthin. Das muss schon per se gut sein. Ist es auch. Besonders wer sich viel mit Träumen auseinandergesetzt hat im Leben, wer mithin viel und gerne träumt, der weiß, was dieser Film richtiger Weise zum Ausdruck bringt. Auch psychologisch hat das Ganze große Attraktivität. Ich konnte mich da zumindest 100% mit identifizieren. So sind die Reisen in die eigene Traumwelt. So könnte sich ein Psychologe seinen Ansatz ausmalen. Passt!  
 
                         (©inderzange.de)                                                                               (©posh24.de)
#4 Wie klaut man eine Million?
Das is' für mich wirklich ein Juwel! Klar, wenn Audrey Hepburn mitspielt verbietet es sich ohnehin nicht von einem Juwel zu sprechen, aber einfach 'ne gute Story. Wenn du am Ende die Geschichte mit dem Titel vergleichst, denkst du, "AH!", während du vorher total im Dunkeln tappst, warum, wieso? Zugegeben, für die Rolle musste Audrey Hepburn geboren sein, damit es ein derartiger Klassiker werden kann - das passt einfach durch und durch. Ihre Art, ihre Ausstrahlung - wirklich rund um gelungene und überraschende Erzählung. Muss!
 
                                                 (©amazon.de)

Dienstag, 30. Juli 2013

A Driving lesson after breakfast!

"Wenn einem alles zum Hals raushängt, man hat plötzlich Angst und weiß nicht wovor, dann hilft nur noch eines: in ein Taxi springen und zu Tiffany's fahren! Das beruhigt mich sofort, es ist wie eine einsame Insel"
"Das ist für mich ein beruhigender Gedanke, dass man die Gepflogenheiten der Vergangenheit heute noch fortsetzt."
"(...) Menschen gehören zusammen, weil das die einzige Möglichkeit ist, um ein bisschen glücklich zu werden. Du hältst dich für einen freien Geist, der nur ungebunden leben kann und du zitterst vor Angst, dass dich jemand in einen Käfig sperren könnte (...)." 
You'll say, we've got nothing in common 
No common ground to start from 
And we're falling apart 
You'll say, the world has come between us 
Our lives have come between us 
Still I know you just don't care 
And I said what about Breakfast at Tiffany's
She said I think I remember the film 
And as I recall I think, we both kind of liked it 
And I said well that's, the one thing we've got 
I see you, the only one who knew me 
And now your eyes see through me 
I guess I was wrong 
So what now? 
Wenn du morgens mit einem Lächeln aufwachst, dann kann es daran liegen, dass du in der Nacht zuvor, eine Schachtel geöffnet hast. Diese trägt ein kleines Etikett auf dem steht "A little happiness". Neugierig öffnest du die Schachtel und du findest einen Film aus dem Jahr 1961. Wer konnte die Atmosphäre New York's in den 1960er Jahren schöner verkörpern, als Audrey Hepburn. Eine kleine, kurze und verträumte Reise ins Glück!
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Die ersten 90 Minuten als talentfreier Chauffeur sind inzwischen auch Geschichte. Hier und dort ein Verkehrsschild übersehen und fehlinterpretiert, nicht immer im Einklang mit Gas und Kupplung, aber im Großen und Ganzen, fährt!
Welch Fügung, dass ich zur Zeit auch das passende Beamten- bzw. Versichertendeutsch mit §21 ARB (Verkehrs-Rechtschutz) erlernen darf - man weiß ja nie!
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#Lied des Tages (Rocco - Drop the Bass; 2002)