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Sonntag, 6. September 2015

Work hard. Train harder. Freeletics.

“Before you diagnose yourself with depression or low self-esteem,   first make sure that you are not, in fact, just surrounded by assholes.”   
(Sigmund Freud)
Musik der Woche: Kinderhor - Volkslieder rund ums Jahr 
#childhood #memories ♥
 
#Qual #Papa #Burpees
Welcome back, Southwest! Very sobering but I have to put up with it and not less than 600.000 people have to share my sorrow day-to-day. Nichtsdestoweniger hat es in den vier Urlaubswochen für die 700er Marke gereicht, so waren es am Ende dank zwei 30er'n in der letzten Woche immerhin 710km. Bin gelaufen was ging, und mehr ging nicht, und das muss dann auch reichen für Karlsruhe. Der große Schmerz allerdings, der kam nach einem Freeletics-Workout. Als unser Besuch im Garten anfing Burpees und andere Späßchen im 20-15-10er Rhytmus - und weil's so schön war gleich nochmal-, zu performen, fühlte ich mich zunächst äußerst gut unterhalten, aber dann packte doch der Ehrgeiz zu und so stieg ich in die zweite Runde mit ein. Keine gute Idee. Drei Tage später immernoch Brust- und Schulterschmerzen like crazy. Freeletics, ein Mix aus Gymnastik-, Kraftausdauer- und Laufeinheiten, jenseits von Geräten, hat für Menschen, die schon an einer Rolle vorwärts scheitern oder im Stand nicht den Boden mit den Händen erreichen, keine Zukunft. Der physische Schaden ist letztlich größer als der Nutzen - hätte man natürlich auch vorher drauf kommen können. Der gefühlte Gewinner war ich trotzdem, denn als einziger war ich zuvor schon 20km gelaufen.
#Burpees #Albtraum
Praktisch fettfreies Leben (<5%) und turbofit geht auch ohne Freeletics :p #Traum
Guter Verkäufer, bester Mohnkuchen. "Natürlich das größte Stück, bitte!", sagte ich zu ihm, und er nimmt sich die Zeit und geht das ganze Blech durch, um dem Wunsch nachzukommen :p #poppy
Sind sie nicht wunderprächtig? 
Da hat die gute Mel wieder super Arbeit geleistet :p #gaudy

Finally some best of quotes of the previous weeks...

“Success is stumbling from failure to failure with no loss of enthusiasm.” 
(Winston Churchill)


 “Everybody is a genius. But if you judge a fish by its ability to climb a tree, it will live its whole life believing that it is stupid.” 
(Albert Einstein)

 “Time is too slow for those who wait, too swift for those who fear, too long for those who grieve, too short for those who rejoice, but for those who love, time is eternity.” 
(Henry van Dyke)

Dienstag, 4. November 2014

"Mir platzt hier gleich die Galle" (Tim Mälzer)

 "Es ist schwer, die Sache schön zu reden, 
wenn man morgens vor dem Spiegel steht".
(Dirk Thiele)
©paolo-calleri.de
Vielleicht hätte er besser vorher
Shinzo Abe um Rat fragen sollen..
Eine Wutrede. Jeder, den weder Wirtschaft noch Politik mit Begeisterung zu erfüllen wissen, der mag diesen Beitrag entspannt überspringen. Ausgangspunkt dieser Rede war der folgende Zeitungsartikel mit dem Titel 'Wer Geld zur Bank trägt, muss dafür bezahlen. Wie die EZB die Altersvorsorge ad absurdum führt', d.h. zu Deutsch: einmal zum Ende eines jeden Monats kommt eine Maus in die Bank und knabbert ein bisschen was von meinem Käse Geld ab. Das macht sie solange, bis eines Tages kein Käse Geld mehr dort vorrätig ist. "Mich macht das gerade wirklich fuchsteufelswild" (Tim Mälzer). Wie kam es dazu, dass martialische Mäuse die hiesigen Bankfilialen zu plündern erwünschten?

Um die Welt einfach zu halten, das Problem aber sachgerecht herzuleiten, sei eine Reduzierung auf die entscheidenen Verbrecher Köpfe vorgenommen. Da gibt es also diesen Italiener, Mario, der kurz davor ist in seinen neuen Palast Finanzturm in Frankfurt
©janson-karikatur.de
umzuziehen. An seiner breiten Fensterfront gedenkt er eine Hand voll Bazooka's zu platzieren, mit denen er ganz viel Geld auf die einzelnen Staaten der Eurozone zu schießen beliebt. Sagen tut er das wie gesagt nicht, weil es gegen geltendes Recht verstößt. Weil der Mario nicht doof ist, nicht zuletzt im toskanischen Florenz Finanzwissenschaften gelehrt hat, weiß er, dass er als Geldpolitiker keine Wirtschaftspolitik betreiben darf, so kauft er verfaulte wertlose Staatspapiere aus Ländern der südlichen Eurozone nicht am Primärmarkt, was er nicht dürfte, sondern am Sekundärmarkt. Das ist vergleichbar mit dem Dieb in Nachbar's Haus, der nicht durch die Haustür vorne, sondern hinten über die Terassentür eindringt und der damit von seiner Schuld freigesprochen würde. Unfassbar? Ja. Realität? Leider, ja. Was soll das?

Der Mario möchte, dass die Unternehmen in der Eurozone wieder mehr investieren, die bleiben aber gemein und tun ihm diesen Gefallen nicht, stattdessen lässt es sich z.B. Opel mehrere 100 Millionen kosten, seine Produktion in Bochum aufzukündigen, den Unternehmen ist es mithin egal, wieviel Euro-Banknoten, dass der Mario mit seinen Bazooka's  ins Land schießt, sie machen ihre Investitionsentscheidungen von strukturellen Erwartungen und Entwicklungen (Produktivität, Lohnstruktur, Energieaufwendungen) im jeweiligen Land abhängig, weil diese in der Eurozone schlechter sind, als in der globalen Peripherie, packen sie lieber ihre vier Sachen und "sind dann mal weg". Da die Mäuse den
©janson-karikatur.de
Käse das Geld von Onkel Mario zwar gerne mögen, aber nicht so schnell essen können, wie dass dieser auftischt, bahnt sich dieses durch Raum und Zeit in drei Quellen: 1. einige Banker stellen sich zu dem Turm in dem der Mario sitzt und werfen es ihm dorthin zurück 2. es findet in Immobilieninvestitionen sein zuhause und 3. auch Aktien freuen sich über dieses frische Geld. Die Punkte 2 und 3 sind wie der bunte Luftballon beim Kindergeburtstag, je mehr dass man ihn aufpumt, desto mehr steigt die Wahrscheinlichkeit seines Platzens, sicher ist nur: irgendwann wird er platzen! Dann werden viele Menschen sauer sein und auf den Mario schimpfen, während dieser sagen sich auf die Schulter klopfen wird: 'ich hab' auf mein Herz gehört, dessen Worte waren: du bist die letzte Lebensversicherung für dein Italien..' Genau damit aber gäbe er gleichzeitig die Antwort, warum der Euro nicht funktionieren konnte.

Anm: Der Autor hat Finanzwissenschaft bei Frau Prof. Weder di Mauro (erste Frau im Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (kurz: SRW)) an der Universität Mainz studiert. Das war Teil 1 der Rage-Serie. Im nächsten Teil folgen die Target-Salden.

Samstag, 1. November 2014

Fancy Saturday ✮

"Optimismus ist der Mangel an Information" 
(Dirk Thiele)
#Rekordverdächtig? Nicht sicher!
#22 (je 11) 300g
Täfelchen #Milka-Manie
#9kg (inkl. 8x s.u.)
#Wir warten, bis das
Essen wieder lila ist ☺
#Neuzugänge KW 44
#Helmut Schmidt, #Ein letzter Besuch, #China
#Winterlaufausrüstung
#Drei, vier weitere Bücher folgen nächste
Woche noch, damit sollte ich bis Jahresende
gut aufgestellt sein
Motto bei The Taste #4: Farben
Verantwortlich für das Thema: Tanja Grandits-.-
Farbauswahl: weiss, grün, rot, gelb und schwarz
Meine Farbe wäre braun und es gäbe ein Dreierlei
von der Nussfrucht: Mandelnougat, Nuss-Nougat und
Noisette
ッ
#Coco Rocha ت
#Elle 11.2014
#China Edition
#Elle 11.2014
#Editorial at its best
#Woman 21/2014
#Wie gerne hätte ich diese Haarfarbe
Story of the week
"Ein Mann saß in einer Metrostation in Washington D.C. und begann auf seiner Geige zu spielen. Es war ein kalter Januarmorgen. Er spielte eine halbe Stunde lang sechs Stücke. Während dieser Zeit der Rush Hour wurde berechnet, dass ca. 1000 Menschen durch die Station eilten - die meisten von ihnen auf dem Weg zur Arbeit. Drei Minuten vergingen, als ein Mann mittleren Alters bemerkte, dass ein Musiker spielt. Er verlangsamte seinen Schritt und hielt für einige Sekunden an - bevor er davoneilte, um seinen Zeitplan einzuhalten. Ein paar Minuten später erhielt der Geiger seine erste Dollarspende: eine Frau warf das Geld in die Kasse, ohne ihre Schritte zu unterbrechen. Ein paar Minuten später lehnte sich jemand gegen die Mauer, um ihm zuzuhören. Aber der Mann schaute auf seine Uhr und begann, seinen Weg fortzusetzen. Eindeutig war er für seine Arbeit spät dran.

Derjenige, der dem Geiger die größte Aufmerksamkeit schenkte, war ein drei Jahre alter Junge. Seine Mutter zog ihn eilig weiter, doch der Junge hielt inne und beschaute sich den Geiger. Letztendlich stieß ihn die Mutter kräftig und das Kind setzte seinen Lauf fort, drehte jedoch ständig seinen Kopf. Dieses Verhalten wiederholte sich bei mehreren anderen Kindern. Alle Eltern zwangen sie ohne Ausnahme, sich weiter zu bewegen. In den 25 Minuten, als der Musiker spielte, hielten nur sechs Personen an und blieben für eine Weile stehen. Ungefähr 20 Leute gaben ihm Geld, setzten jedoch ihren Lauf in normaler Geschwindigkeit fort. Er verdiente $32. Als er das Spielen beendete und wieder Ruhe einkehrte, nahm keiner Notiz von ihm. Keiner spendete Beifall, noch gab es Anerkennung.

Keiner wusste, dass dieser Geiger Joshua Bell war - einer der besten Musiker der Welt. Er spielte einige der schwierigsten Musikstücke, die jemals komponiert wurden - auf einer Geige im Wert von 3,5 Millionen Dollar. Zwei Tage vor dem Spielen in der Metro verkaufte Joshua Bell im Theater in Boston bei einem Konzert den Sitzplatz für durchschnittlich $100. Das Spielen von Joshua Bell in der Metrostation wurde von der Washington Post organisiert als Teil eines Sozialexperiments über Wahrnehmung, Geschmack und Vorrangigkeiten von Menschen." Forschungsfragen: Nehmen wir Schönheit wahr? Halten wir ein, um es zu genießen? Erinnern wir uns an das Talent in einem unerwarteten Zusammenhang? Wie viele Dinge verpassen wir? (©initiative.cc) [English version here]

Samstag, 11. Oktober 2014

Über Berge, Löffel und Winterträume

"Wenn das Leben dir Zitronen gibt, mach' Limonade daraus"
Deutschlands derzeit schnellste Marathonläuferin und damit auch Top 10 in der europäischen Jahresbestenliste, Anna Hahner, lief das mit einem - meiner Hypothese nach - annähernd perfekten BMI von 17,63 (48kg bei 165cm). Übrigens, als angehende Französischlehrerin berichtete sie in diesem Kontext kürzlich: "Neben Fragen zum Sport wurde ich auch gefragt, ob ich schon einmal "escargots" (Schnecken) gegessen habe. "Nur aus Schokolade" war meine Antwort". Alles richtig gemacht, wie ich meine.
#KW41, #44 Tafeln (world in pink), #4,4kg, #Alpia
Kurz vor'm Ironman auf Hawaii ließ sich der Olympiasieger von 2008 (Kurzdistanz) Jan Frodeno für meine Lieblingszeitschrift, der Welt am Sonntag, interviewen und das war sehr lesenswert. "Zwischendurch denkst du: Boah, heute komme ich nicht an. Und dann geht es doch“. Wie oft schon erging es mir so.. "Aber ich neige generell ein bisschen zum Exzess“. Was hätte ihm da - wenn man mal vom Schwimmen und Radfahren absieht - besseres passieren können, als der Triathlon..
Endlich wieder da, #Staffel 2,
#The Taste, oder die deutsche Antwort auf:
'It's crunch time', wenn es heißt, Tim Mälzer vs. Frank Rosin.




"Ich habe früher nicht gegessen, wenn ich Hunger hatte, sondern einfach nur aus Langeweile. Jetzt habe ich zum Glück ein Mittel dagegen: Sport. Ich habe meine Sucht verlagert. Statt zu essen, bewege ich mich" (Petra Marolt im Interview mit Achim Achilles). Auch wenn es bei mir immer darum ging und geht, mich in der Form zu quälen, als ich jeden Tage versuche an meine psychische und physische Grenze zu klopfen, um die optimale und maximale Leistung aus mir rauszukitzeln, so fand ich das Zitat dennoch zitierfähig.  
Da ich ein Mensch bin, der seine Vergangenheit weder vergessen kann
 noch möchte, freue ich mich sehr auf dieses Buch. Ich hoffe,
es wird mir ein bisschen vom dem einstigen Glück - zumindest für den Moment - zurückgeben, mag sein, dass es nur ein Zustand der Selbstzufriedenheit war,
jedenfalls anders als die heutige Form des mit sich im Reinen seins.

Apropos Glück, die Socken von Taleja passen hervoragend
und die Farbexplosion ist ein absoluter Traum ☺- läuft




Donnerstag, 14. November 2013

Hallo, Ihr Lieben! ༼ つ ◕_◕ ༽つ

Lange habe ich überlegt, welches Ereignis oder welche Debatte es wert sei, vorgestellt und beurteilt zu werden. Nachdem vieles schnell wieder verworfen wurde, gibt's nun einfach ein buntes Allerlei. Gestern lief "The Taste", das heißt genau genommen galt Lernstatus für die bevorstehende IHK Prüfung, aber ich bin des Lernens müde und so habe ich meine Arbeit vorzeitig eingestellt. Da ich TV nur über's Internet verfolgen kann, konnte ich über die Social Media Plattformen, die reich an Kommentaren zu der Sendung waren, nicht hinweglesen. Durch und durch, einhellige Meinung, gar keine Frage, tölpelte alles auf Tim Mälzer ein. So ist das, wenn du deine Meinung offen, ehrlich und ungeschönt aussprichst. Das mag die Allgemeinheit nicht. Sie weiß sich lieber im sonnigen Gefühl des Lobes - auch wenn dieser aus einer einzigen Lüge rührt. Dass Tim's Team zu 3/4 weibliche Besetzung gefunden hat, verwundert auch nicht entgegen dem Umstand, dass die Köche nicht wussten, wen sie sich ins Team holen würden. Der Instinkt eines klugen Mann hat aber eine hohe Trefferquote in der Beurteilung eines Menu, das mit femininer Liebe zubereitet wurde. Mir war Tim's Auftritt wie immer sehr sympathisch, während mir wiederum gerade die Art von Lea Linster und Alexander Herrmann zu bieder ist. Dieses alles schön reden zu müssen, diese spiesig korrekte, mithin formale Ausdrucksweise ist mir zu unpersönlich. Alles Geschmacksache eben!
Lösung gibt's im Text!
Am Samstag war ich zum ersten Mal auf einer Messe aus Sicht der Ausstellerseite. Menschlich beurteilt könnte ich den obigen Text wortwörtlich wiederholen. Auf einer Messe für Wirtschaftsmathematiker war der Frauenanteil allerdings dementsprechend niedrig. Glücklicherweise haben sich eine knappe Hand voll netter Frauen an unseren Stand verirrt und mich als Gesprächspartner gefunden, was sehr angenehm, weil weniger formal war. Dafür ist mein Kollege zuständig, der sich punktgenau und ohne jede Abweichung an die Etikette zu halten versteht. Ein Talent, das mir fremd ist. Vielleicht auch deswegen habe ich sehr viel positive Ausstrahlung und etwas aus mir zuvor völlig fremden Bereichen wie Molekularmedizin mitnehmen können =) Gestern waren die Sternsinger da und großzügig wie ich bin habe ich ihnen eine riesen Dose Haribo gegeben - von herzen! Weil ich so froh war, dass sie keine Schokolade wollten, konnte ich ohne Ende protzen, da nicht meine Dose und ich würd des Haribozeugs sowieso nich anrühren :p
             © Miranda Kerr, #Japan