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Samstag, 13. Juni 2015

Satire pur! Mittendrin: Schoki ❂

"Wir selbst entscheiden, was wir mit uns geschehen lassen,
was wir uns zuweilen selbst antun, was wir anderen antun.
Wir tragen die Konsequenzen für jede Geschichte, die wir erzählen,
und für jedes Märchen, an das wir glauben.
Und ganz egal, wem wir die Schuld an unserem Fallen zuschreiben,
wenn wir nicht wieder aufstehen, tragen wir sie am Ende selbst".
(aus: Winterwassertief; von: Lilly Lindner)
#Die Köpfe des fiktiven Institute of Diet and Health #natürlich in Mainz!

Die beiden Journalisten Peter Onneken und Diana Löbl machten die Beobachtung einer durch und durch wissenschaftsgläubigen Gesellschaft, dessen Handlungsleitlinie von der Hypothese - "iss' gesund, und du wirst ein langes Leben haben"-, geleitet ist. In dieser Ausgangsbasis sahen sie genug Motivation für einen seriös-satirischen Selbstversuch. Der Anfang von "Schlank durch Schokolade - Eine Wissenschaftslüge geht um die Welt" war geboren.
#Eine herrlich-amüsante Persiflage auf die Blogger- und Medienwelt

Zuerst wähle man eine Hand voll kluger Köpfe, die Studienaufbau und -einführung begleiten; eine Gesundheitswissenschaftlerin, einen Ökonometriker, einen Wissenschaftsjournalisten, einen Ernährungswissenschaftler und den von mir hoch geschätzten Allgemeinmediziner Dr. Gunter Frank (Uni St. Gallen). Und schon möge die Mission "Chocolate with high cocoa content as a weight- loss accelerator" beginnen.  

Den wichtigsten Verständnissatz dieser TV-Dokumentation erklärt der Diplom-Ökotrophologe Uwe Knop. Teile die Klasse in zwei Gruppen vor einer Klassenarbeit; dem einen Teil lässt du eine Banane vor der Klausur essen, dem anderen Teil nicht, und dann schaue welche Gruppe erfolgreicher abschneidet. 

 Hypothese: die Bananengruppe wird bessere Noten schreiben, weil die Banane blablabla...

Nach der statistischen Auswertung stellst du fest: die Bananenesser waren besser, d.h. Klausurergebnis A hängt mit Banane B zusammen. Das nennt man Wirkungszusammenhang (Korrelation). Wissenschaft besteht aber nicht aus dem Untersuchen und Finden von Wirkungszusammenhängen, sondern von Kausalzusammenhängen (Kausalität), denn entscheidend ist nicht, dass die Banane B auf das Klausurergebnis A wirkt, sondern ob die Banane auch ursächlich für einen besseren Klausurerfolg ist! Es gibt selbst in diesem Land Studienabsolventen, die das gerne ignorieren und/oder durcheinander schmeißen. 
#Jetzt mache ich schon das zweite Mal für diese Schoki-Studie Werbung 
#Man muss eben nur lang und fest genug daran glauben, das ist wie in der Kirche...

Ich erinnere mich noch ganz genau an die gebetsmühlenartigen Worte meines Marketing-Professors, bei dem ich meine Diplom- und eine Seminararbeit geschrieben habe. Was schauen sie sich zuerst an, wenn sie einen Artikel im Peer Review prüfen? Richtig, N! N steht für die Stichprobengröße, in diesem Fall 30 und das ist so unwissenschaftlich gering, das es niemals in einem wissenschaftlichen Magazin veröffentlicht werden dürfte - okay, würde es auch nicht in einem guten Journal. Übrigens der Untersuchungszeitraum von ganzen 3 Wochen ist natürlich so lächerlich kurz, dass es dem ganzen noch eine doppelte Pointe aufsetzt. Das würde nicht mal mehr der/die Diätblog- und/oder Diätzeitschriftenleser glauben.. Unbedingt sehenswert, und zwar hier!

Tracks of the week
Carly Rae Jepsen - I really like you
Years & Years - King

Food of the year
 Es gibt keine evidenzbasierte Studie über (un-)gesundes Essen!
 Es gibt also nur zwei Entscheidungsquellen für unser Essen:
1. unsere Zunge 
2. unseren Geldbeutel
#die Kassiererin wollte mir doch tatsächlich nicht die Nugateier verkaufen, 
weil da sei Alkohol drin und die seihen daher ab 18.. Potz Blitz!

Sonntag, 22. Februar 2015

Alles, was wichtig ist ☟

"Resignation, das ist der Egoismus der Schwachen"
(Christian Lindner zur inneren Liberalität)
©Wikipedia.org 
©Hahner Twins.fb,  
#Läuferbeine/-arme 
Als nachträgliches Wort zum Sonntag muss ich dem Vorsitzenden der FDP kurz die freiheitliche Plattform zugestehen, da er  in seinen Reden durchaus nicht an Brillanz eingebüßt hat, auch wenn seine Partei nach der Regierungsamtszeit niemals mehr wählbar ist. So zitiert er den Google-CEO Eric Schmidt wie folgt: "Wenn es Dinge gibt, von denen sie nicht wollen, dass sie alle erfahren, tun sie sie nicht!". Entsprechend verweist er diese Warnung als "Aufforderung zur Selbstzensur unseres Handelns" und auf einen  "totalitären Staat, dessen ureigenstes Kennzeichnen das Zusammenfallen der Öffentlichkeit mit der Privatheit ist, in dessen Ergebnis die Beraubung des Freiheitsrechts auf eben jene Privatheit folgt". Recht hat der Mann. Eine zeitgemäße Übersetzung des Dudens von 'Fluch und Segen' könnte demnach auch Google ausfüllen. Ich möchte mich zunächst aber auf den Teil des Segens beschränken.
Wie geil ist sie denn bitte??? Angesichts der anstehenden Oscar-Verleihung, die, wie der Brite sagt, has run out or was even overdue, sollte man dort vielmehr solche Leistung würdigen - wenig Aufwand, großer Spaß!
Achja, wir Deutschen können das übrigens auch, also lustig. Ich wünsch mir auch ein "Kakerlakophon", ganz ganz doll. Wir hatten übrigens tatsächlich mal eine Zeit lang eine experimentelle Kakerlakenzucht, also mit sog. Küchenschaben, die bei meinem Bruder im Zimmer in einem Terrarium lebten, und ich muss zugeben, ich war oft drüben, um zu kiebitzen, weil die war'n eigentlich echt süß und ich war auch traurig, als sie wieder fort mussten.  
"We need to stop thinking that we all 
have to have perfect skin. [Ist klar ;-)]
Just be confident and be happy is great".
©skinnygossip.com
©Imagebam.com

"I think that beauty really comes from uniqueness."
(Molly Bair)
#Übertraining, #Schmerz

Sie ist seit Ende 2014 so etwas wie die Senkrechtstarterin auf den Laufstegen dieser Welt. Es ist weder ein Geheimnis noch eine wage Prognose, dass sie zum meist beachtetsten Model in 2015 avancieren wird. Mit einer Größe von 1,83m gesegnet, springt sie inzwischen mit ihren gazellenartigen Beinen zwischen Tennis, Highschool und Highest Fashion Level - New York, Paris und Mailand inklusive-, hin und her. Im Transrapid-Tempo vermochte sie es die Creme de la Creme, angefangen von Karl Lagerfeld (Chanel), Alexander Wang über Miuccia Prada, von sich zu begeistern, und stellte damit alles dagewesene in den Schatten.

Was sie auszeichnet? Ihre langen Beine und ihr extravagantes Gesicht sind auf sicher unbestreitbar, aber auch die Bedachtheit ihrer Worte, das leicht bübische unvergessen, zeugt von einer gesunden Persönlichkeit, auch fast brillant möchte ich sogar sagen. "If someone taking a picture from you don't just smile. Do some weird things and embrace your weaknesses!

©Bellazon.com, #ekstatische Beine
#sports nutrition, #for those who doensn't like to fail

Sonntag, 7. Dezember 2014

Dafür liebe ich den Sport...

"Lebensqualität entsteht nur am Rande einer Katastrophe"
(in Anlehnung an Nikolaus Harnoncourt)

Es sah lange danach aus, als sollte es ein gebrauchter Tag werden. Dann kam doch alles anders.

Sonntagmorgen. Es ist 5:30h, in gut einer Stunde muss ich meinen Bus gen Tübingen bekommen. Für gewöhnlich, wenn ich meinen Wecker stelle, blicke ich mind. 1h bevor er klingeln soll, ständig, d.h. im 5-Min.-Takt, auf die Uhr; ergo: nochmal -1h Schlaf. Sei's drum, es war Crunch time. Beim Tübinger Nikolaus-Lauf ging es über die Marathon-Sprintdistanz von 21,0975km. Erwartungen und Anspruch? Ergebnis, mithin Zeit, maß ich weder Bedeutung noch Fokus bei, als ich in den zwei Wochen vor'm Wettkampf 16h bzw. 17h trainierte (davon je 6h am WE) und selbst in dieser Woche standen immerhin vor'm Lauf bereits 13h auf der Trainingsuhr (davon 3h am gestrigen Samstag); 2015, der ganz große Traum am 26.04., wirft bereits seine alles überragenden Schatten voraus, so war ich nicht bereit für meinen ersten Kurzmarathon au nur einen Trainingstag zu verschenken. Das sollte sich später rächen.

Als es den ersten von, lass mich raten: 10? Komm, was schreib ich: 20! Anstiegen bergauf ging, sagte mein Herz schon: danke schön, ich bin raus für heute aus der Nummer! Dirk Thiele sagte einmal im Rahmen eines Ski Nordisch-Wettkampfes, "der Geist ist willig, doch das Fleisch ist schwach" - an diesem Tag endlich wurde mir die ganze Bedeutung eines jeden Buchstabens dieses Zitats klar. Kaum 10km später war ich endgültig versucht meine Handschuhe abzulegen und entnervt auszutraben - klar, das sind alles Kapellmeister(innen), die wissen, wie die Trompete gespielt wird, aber das mich alle 2m ein Läufer von hinten vernaschte, das schmeckte mir iwann denn doch gar nicht mehr. 

Auf einmal lief da diese junge Frau an mir vorbei, lange schwarze Haare, zum Zopf gebunden, braune Augen und bis auf die pinken Asics ganz in schwarz gekleidet - der Leser weiß an dieser Stelle bereits: ich konnte (auch) ihr nicht folgen... doch als es einige Meter wieder bergauf ging, hatte ich unerklärlicher Weise Vorteile und konnte sie wieder passieren, so ging es ab km10 hin und her - aus dem nichts war ein Wettkampf da, das, wofür ich do so sehr brenne. Auf den letzten 2km ging es leider nicht mehr bergauf und so schien ich das Duell zu verlieren, beim Vorbeilaufen wandte sie sich um und bedankte sich, wissend, das Ding is' durch. Natürlich, wie es sich für einen echten Krieger gehört, schenkte ich nicht kampflos ab und sagte ihr, sie würde noch eine Zeit unter 1:45h schaffen, sie schüttelte den Kopf. Am Ende fehlten mir 1, 2 Meter am Ziel, aber es blieb unter 1:45h. Fairer Hand shake, das ist (großer) Sport! Und ein angenehm-schönes, immaterielles Nikolausgeschenk nebenbei...

Übrigens, ich werd au ne müde, das zu betonen: ohne Frauen wäre das Leben nicht lebenswert und ich sage das ausdrücklich nicht aus der Fortpflanzungsperspektive. Gott muss gestoplpert sein, als er in Gedanken über die Schöpfung des Mannes sinnierte. Apropos, als ich zurück am Stuttgarter Hbf ankam, stieg ein junger, schlaksiger Mann, von zünftiger Statur, in die S-Bahn; sah mich an, sah mich wieder an, notierte mein Lauftrikot inkl.  Startnummer mit einem schelmischen Grinsen. 1, 2 Stationen später: "Und, wie war der Lauf?". Wenig später stellte sich heraus, eine ehemalige Top7 der deutschen Meisterschaften über 10km, in 30Min (!), gab sich die Ehre. "Vergangenheit, alles Vergangenheit, heute würde ich 45Min über die selbe Strecke brauchen!". Es war der Satz, der mich die nächsten Monate im Training mental aufbauen wird - noch wenige Stunden später glaubte ich, es sei alles eine Frage des Talents, mithin der Genetik, wie könnten mich sonst diese Teenager so spielend überlaufen? Erleichterung: ohne Training geht's auch bei den Besten nicht..

Lehren des Tages: 
1. Wenn du Nikolaus nicht mit Schlammbowle, sondern auf einer Schlammschlacht durch's Tübinger Hochgebirge, feierst, ziehe nicht deine besten, weißen Brooks Cadence an :( 
2. Es sind die Begegnungen mit ganz besonderen Menschen, die das Leben lebenswert machen.
3. Zwei Laufhosen übereinander sind verdammt sexy!

Samstag, 1. November 2014

Fancy Saturday ✮

"Optimismus ist der Mangel an Information" 
(Dirk Thiele)
#Rekordverdächtig? Nicht sicher!
#22 (je 11) 300g
Täfelchen #Milka-Manie
#9kg (inkl. 8x s.u.)
#Wir warten, bis das
Essen wieder lila ist
#Neuzugänge KW 44
#Helmut Schmidt, #Ein letzter Besuch, #China
#Winterlaufausrüstung
#Drei, vier weitere Bücher folgen nächste
Woche noch, damit sollte ich bis Jahresende
gut aufgestellt sein
Motto bei The Taste #4: Farben
Verantwortlich für das Thema: Tanja Grandits-.-
Farbauswahl: weiss, grün, rot, gelb und schwarz
Meine Farbe wäre braun und es gäbe ein Dreierlei
von der Nussfrucht: Mandelnougat, Nuss-Nougat und
Noisette
#Coco Rocha ت
#Elle 11.2014
#China Edition
#Elle 11.2014
#Editorial at its best
#Woman 21/2014
#Wie gerne hätte ich diese Haarfarbe
Story of the week
"Ein Mann saß in einer Metrostation in Washington D.C. und begann auf seiner Geige zu spielen. Es war ein kalter Januarmorgen. Er spielte eine halbe Stunde lang sechs Stücke. Während dieser Zeit der Rush Hour wurde berechnet, dass ca. 1000 Menschen durch die Station eilten - die meisten von ihnen auf dem Weg zur Arbeit. Drei Minuten vergingen, als ein Mann mittleren Alters bemerkte, dass ein Musiker spielt. Er verlangsamte seinen Schritt und hielt für einige Sekunden an - bevor er davoneilte, um seinen Zeitplan einzuhalten. Ein paar Minuten später erhielt der Geiger seine erste Dollarspende: eine Frau warf das Geld in die Kasse, ohne ihre Schritte zu unterbrechen. Ein paar Minuten später lehnte sich jemand gegen die Mauer, um ihm zuzuhören. Aber der Mann schaute auf seine Uhr und begann, seinen Weg fortzusetzen. Eindeutig war er für seine Arbeit spät dran.

Derjenige, der dem Geiger die größte Aufmerksamkeit schenkte, war ein drei Jahre alter Junge. Seine Mutter zog ihn eilig weiter, doch der Junge hielt inne und beschaute sich den Geiger. Letztendlich stieß ihn die Mutter kräftig und das Kind setzte seinen Lauf fort, drehte jedoch ständig seinen Kopf. Dieses Verhalten wiederholte sich bei mehreren anderen Kindern. Alle Eltern zwangen sie ohne Ausnahme, sich weiter zu bewegen. In den 25 Minuten, als der Musiker spielte, hielten nur sechs Personen an und blieben für eine Weile stehen. Ungefähr 20 Leute gaben ihm Geld, setzten jedoch ihren Lauf in normaler Geschwindigkeit fort. Er verdiente $32. Als er das Spielen beendete und wieder Ruhe einkehrte, nahm keiner Notiz von ihm. Keiner spendete Beifall, noch gab es Anerkennung.

Keiner wusste, dass dieser Geiger Joshua Bell war - einer der besten Musiker der Welt. Er spielte einige der schwierigsten Musikstücke, die jemals komponiert wurden - auf einer Geige im Wert von 3,5 Millionen Dollar. Zwei Tage vor dem Spielen in der Metro verkaufte Joshua Bell im Theater in Boston bei einem Konzert den Sitzplatz für durchschnittlich $100. Das Spielen von Joshua Bell in der Metrostation wurde von der Washington Post organisiert als Teil eines Sozialexperiments über Wahrnehmung, Geschmack und Vorrangigkeiten von Menschen." Forschungsfragen: Nehmen wir Schönheit wahr? Halten wir ein, um es zu genießen? Erinnern wir uns an das Talent in einem unerwarteten Zusammenhang? Wie viele Dinge verpassen wir? (©initiative.cc) [English version here]

Freitag, 24. Oktober 2014

Abraxas ☃

"Wenn ein unordentlicher Schreibtisch ein Zeichen 
für einen unordentlichen Geist ist, was sollen wir dann
 von einem leeren Schreibtisch denken?"
(Albert Einstein)
#der Knaller der Woche, #NDR
#da krieg ich Lachschmerzen!
#Ich bin übrigens Gesundheitsminister..
George Clooney antwortete kürzlich für Woman.Intim (21/2014, S.234) auf die Frage was Frauen wirklich wollen "das liegt irgendwo zwischen Konversation und Schokolade". Gut, nun steht Herr Clooney bekanntlich nicht in Verdacht ein Frauenschwarm zu sein, also darf man das ein oder andere Wort in seiner Antwort nicht zu eng sehen, aber mit Konversation könnte er vielleicht Recht haben. Apropos, gestern Abend im Netto war eine junge Frau, ca. mein Alter, hinter mir an der Kasse und legte eine Packung Bio-Reiswaffeln ('keine Kalorien'), einen Apfel ('gesund') eine 2l Flasche Volvic ('supermegaextra teuer'; und ich werde nie nie nie verstehen, warum Frauen überall und immer nach diesem stillen Wasser süchtig sind), zwei Fruchtsmoothies ('superteuer aber gesund') und zu guter Letzt eine Tüte Kartoffel Sticks ('Kalorienbombe, aber einfach supermegalecker') auf's Fließband und ich dachte mir nur so: Hallo, hallo, willkommen im ultimativen Klischee!
#Milchreiswoche(n)
#"Das tolle am Sport: Man hat danach
automatisch Appetit auf gesunde Gerichte."
#Apfelstrudel like god!
Das letzte Kapitel war bereits geschrieben, der Epilog gesprochen und das Wettkampfbuch für 2014 damit abgeschlossen. Das ist seit gestern Vergangenheit, da das Buch von mir höchstpersönlich wieder geöffnet wurde und Simsalabim, hab' ich den Nikolaus mitgebracht. Alsdann soll die Reise am 07.12. nach Tübingen zum 39. LBS-Nikolauslauf weitergehen, damit gleichzeitig nach 9 Marathons zum ersten Mal auf die halbe (Sprint-)Strecke über 21,1km. Dass ich noch den letzten Startplatz abgreifen konnte und so nach der schweren sportlichen Niederlage in Berlin denn doch noch die Möglichkeit hab' das Laufjahr mit einem positiven Ergebnis abzuschließen, erfüllt mich für den Moment mit schlichter Dankbarkeit und einer großen Portion Vorfreude. Übrigens, da hab ich doch gleich auch zum ersten Mal die #Runtastic Lauf-App getestet..
©Tomás Ortiz Fernandez
#Nikolauslauf Tübingen 2010
#Schnee #Nikolaus war auch da!
#Ganz starke Leistung gestern! :p
#Sieht bescheiden nach Trabbi aus;
wenn du dich aber auf's 10m Brett
im Schwimmbad stellst und dir noch
4 weitere Türme da drauf denkst, dann
würdest du do au entweder mit'm Fahrstuhl
hochwollen oder do lieber ganz auf das
Sprungvergnügen verzichten - ich durfte
gleich 6x die 50m-Rampe hochlaufen; also doch
Stuttgarter Wertarbeit! :)
Wünsche euch'n schönes (Lauf)-We..

Sonntag, 5. Oktober 2014

Train hard. Compete harder. ☝ Trigger

"Die zwei Tage nach dem Marathon zusammengefasst: 
Viel Reden, noch mehr Schokolade und wenig Schlaf
Mir geht es großartig " (Anna Hahner, lief 02:26:44)

©Hahnertwins
Manchmal muss man gute Worte nicht neu erfinden, auch nicht, um sich zu finden. 'Meine Güte, die is ja rappeldürr und trotzdem so viel Schokolade, wie passt das zusammen?' "Nicht trotzdem, sondern eher deswegen, weil ich als Marathonläuferin so einen hohen Energiebedarf habe, deswegen darf ich und muss ich so viel essen, um die Energie wieder zu bekommen und und es geht halt am schnellsten und coolsten durch Schokolade". "(...) Es gibt noch eine zweite Schokoladenwette: mit Adidas habe ich gewettet, dass ich für jede Sekunde, die ich unter 2:27h laufe, eine Tafel Schokolade bekomme, d.h. ich habe hinten raus nochmal alles gegeben" (Anna Hahner im hr-Interview). Ja dann, herzlichen Glückwunsch zu 16 Tafeln.

#Bilanz nach 8 Jahren und inzwischen
9 Marathonwettkämpfen; #Jubiläum in
2015, dann hoffentlich mit (m)einer
neuen Bestzeit in Düsseldorf, #26.04
Maibritt Daugaard (DEN) lief 03:00:53
Das lässt mich sprachlos - einfach unfassbar!
©marathonfoto.com

Zwei Seitenhiebe zum Berlin Marathon hab ich noch zum Abschluss. Als ich mir um 6 Uhr in der früh meine Startnummer anstecken wollte, stellte ich angsterfüllt fest, dass keine Büroklammern im Startbeutel waren. An der Rezeption gab mir die Dame dann immerhin eine winzige Büroklammer, inkl. einem Näh-Set - "den Rest nähen Sie einfach an!" (Ha ha ha...). Nach fünf Minuten hatte ich denn auch den Faden in der Nadel, legte das Unterfangen aber kurze später ad acta. Ich fragte einen Mitläufer vom Vorabend und der gab mir glücklicher Weise seine drei Ersatzklammern von zuhause; "du hättest sie gestern auf der Messe in so einem Bottich am Ausgang separat mitnehmen müssen, ja, hab ich beim ersten Mal auch versäumt.." (Ach was! Darauf muss man aber bei der Startnummernausgabe auch nicht hingewiesen werden, da kommt man natürlich von selbst darauf-.-; abgesehn davon, dass ich dort alles sah, nur auf sicher keinen Klammernbottich.. ). 

Als ich schlussendlich bei km28 ankam, begriff ich, was Jan Fitschen am Start gemeint hatte, als er sagte: "Laufen ist ein Sport, für den du dich quälen musst. (...) Nur wenn du jemanden überholst, guckt er dich doof an und gibt Gas. Aber das ist bei mir genauso." -  geschenkt, die 1000, die mich an dem Tag überholen sollten, aber als der Streckensprecher den neuen Weltrekord ausrief, da ich mich noch 15km vom gelobten Land entfernt sah, war nicht gut, gar nicht gut - so sieht man sich manchmal gefühlt noch kleiner, als man ohnehin schon ist, die perfekt misslungene Pointe auf sich selbst.

#Ultimativer Kassentest im Doppelpack, nun
da Netto am Samstag Müller Milchreis für
0,27€ auslobte, holte ich mir je eine ~Palette,
da ich aber grds. die Eigenmarke bevorzuge
(festere Konsistenz, mehr Reis, milchiger),
gönnte ich jeder Palette 1 bzw. 2 davon, und
keine Kassiererin scannte diese separat, was
nicht gut ist, #Inventur-, Preisdifferenz;
bleibt mir nur zu sagen: merci! #mystery shopping
#5kg Äpfel+1,5kg Milkaschokolade für
weniger als 10€? Kaufland sagt, bitte!
(Sah an der Nebenkasse wie eine Frau
nur so'n Korb Äpfel mit 'nem roten Sticker
kaufte, das machte mich neugierig und
ließ mich bei der Kassiererin entschuldigen,
die bereits meine Schoki einscannte; und
sieh' da, gab's tatsächlich Restsorten für
1€, zwar nur noch halb gefüllt, aber da ja
5kg draufstand, hab' ich auf Waage gestellt
und soviel nachgefüllt, bis grosszügig >5kg
aufblinkte). Meine Meinung: gerne wieder!

Sonntag, 21. September 2014

Road to Berlin #4

„Deine Annahmen sind deine Fenster zur Welt.
Reinige sie ab und zu, oder es wird kein Licht reinkommen.“

(Isaac Asimov)

It was a so called magic moment as yesterday evening the teams of Mainz and Dortmund which are both of my favorite football teams entered the Coface Arena that i saw growing up from the first stone and the whole audience sang the hymne "You never walk alone" (To get an impression what I mean click the song title link). This is either one of these moments where you become infected by an atmosphere of gooseflesh quite similar to the national anthem of Germany or the hymne of Champions league. 
I unfortunetely forget to say that because of the notable amount of readers from Poland and Spain I decide to disperse the choice of language from time to time. Finally to give you a short update regarding the daily occurrences its only 8 days left before starter's gun of the 41th Berlin Marathon will be given and I'm still confident with my shape and especially with being able to reach my big goal of 2:59h so I really looking forward to the peak of 2014. 
#Just may say thank you so much for this to all of you
My last topic for today of course in these days of one big fashion week following another (from N.Y. to London to Mailand, #summer/spring collections of 2015) will be fashion itself. Therefore you hopefully become inspired from the pictures below so as i did. Both of these picture story's I found in the current edition of ELLE magazine (#October 2014, Germany). The first picture I so much like and even cannot explain how much I really like. The one's who really close following my articles may have an idea because I recently present both of the models behind the camera below. To be more precisely #Cara Delevingne (age 22) and #Kate Moss (age 40). To my mind a perfect selection from #Burberry particularly by #Mario Testino (the photograph) and moreover trench coat's are one of the desirable garments one could add to one's armoire. Last but not least everyone who watched GNTM approximately often as i did will see the unique handwriting of #Kristian Schuller in the second picture. Call it how you like to but it's just awesome stuff.
©Mario Testino, #Burberry (own graphic)
©Kristian Schuller, #clothes designed by his wife
#Snickers tower, KW 38

Dienstag, 10. Juni 2014

zaburzenia w odżywianiu ☃

 “Als ich Normalgewicht hatte, war ich unglücklich, 
also wird zunehmen mir nicht helfen” 
 (Übergeneralisierung nach Fairburn 1999)

Eine kleine wissenschaftliche Psychologie-Stunde gefälligst? Bitte schön! Schweiger und Sipos (2009) beschäftigen sich in ihren Forschungspapieren mit Symptomen einer ES. Nun, woran erkenne ich also, dass ich - möglweise. - eine ES habe? Ein Auszug.
"Vermeidung von Nahrungsmitteln, deren Kaloriengehalt nicht eindeutig bestimmbar ist, z.B.wenn Oma Suppe gekocht hat" ✔
#KW24, #to be explained soon
"Verwendung von Süßstoffen" ✔
"(Selbst)beschränkung auf eine oder zwei Mahlzeit(en) pro Tag ✔
"Benutzung von Salz, Pfeffer und anderen (scharfen) Gewürzen (...)" ✔
"Vermeidung von Essen in Gemeinschaft, um Ablenkung beim Essen zu vermeiden." ✔
"Einsatz von bestimmten Vorstellungen um den Konsum von Nahrungsmitteln unattraktiv zu machen,
die Sie sonst gerne essen würden. Z.B. die Vorstellung, dass Schokolade durch Mäusekot verunreinigt ist oder die Vorstellung, dass der Koch in die Suppe gespuckt hat." WAS??? Nein!
"Nutzung von Zungenpiercings oder Selbstverletzungen im Mundraum, um die Nahrungsaufnahme zu erschweren" BITTE? Nein!
"Großteil der Nahrungsaufnahme findet zwischen 20:00 und 06:00 statt, essen wenn andere schlafen oder nach nächtlichem Erwachen" ✔
"Störungen des Herzrhythmus" ✔
"Störungen der Sexualhormone" Äh, nein!

Ihr könnt das ja mal für euch durchdeklinieren - weniger als Bestätigung finden könnt ihr ja nicht-, und von Bestätigung ist au' nicht mehr weit zu Akzeptanz, von der aus schon bald die Überzeugung winkt. Übrigens, weitere nice-facts-to-know aus der Studie: "Durch Krankheiten verlorene Jahre gesunden Lebens, bei Essstörungen: 2.125 Jahre" - da hab ich bezügl. der akuten Phase ja exakt das wissenschaftliche Ergebnis getroffen, na, is' doch auch was! Und das beste, auch bei der "ausgewogenen" Ernährung lieg' ich mit - Kohlenhydratanteil ca. 50%, Fettanteil 35%, und Eiweißanteil 15% - voll im Trend der Studie - läuft!

Damit zu den (Selbst-)Reflexionsformen der ES (s. Prolog; Fairburn 1999)
“Wenn ich dünn bin, bin ich etwas Besonderes” (Selektive Abstraktion)
“Wenn ich in einer Woche ein Kilo zunehme, werde ich in zwei Jahren 130 Kilo wiegen” (Dichotomes Denken)
“Wenn ich jemanden mit Übergewicht sehe, mache ich mir Sorgen, dass ich selbst bald so sein werde” (Selbstreferenz)
“Wenn ich zwei Kilo zunehme, kann ich keine Shorts mehr tragen” (Katastrophisierung)
“Ich fühle, dass ich zu dick bin, also bin ich zu dick” (Emotionale Beweisführung :D)

Last, not least, die Persönlichkeitsdimensionen (Big Five) gemäß Eysenck (1916-97). 
Festgelegt vs offen für neue Erfahrungen
Unorganisiert vs gewissenhaft
Introvertiert vs extrovertiert
Kritisch, barsch vs umgänglich, verträglich
Gelassen, entspannt vs angespannt, nervös
Gut, ich sag' mal so: die Übergänge sind fließend. Aber schaut euch unbedingt die Grafik an (Personality Disordered), die's nämlich viel interessanter und amüsanter :p
Zunächst schwankte ich zw. 2 (lila Auto) und 7 (pink) Auto; generell eher Narcissist, aber in dem Autobild denn doch ganz klar Histrionic!^^ Übrigens, Zufall oder Schicksal, dass ausgerechnet die zwei pot. Autos meine Farben tragen - ein Schelm der Böses dabei denkt...würd mich ja mal interessieren, welches Auto "euer geparktes" wär :p


Donnerstag, 5. Juni 2014

„Who does not meet, does not mate“

"Es ist besser ein unzufriedener Mensch als ein zufriedenes Schwein zu sein; lieber ein unzufriedener Sokrates als ein zufriedener Dummkopf sein."  
(John Stuart Mill)

Zunächst gibt es zwei unterschiedliche Ansätze der Paartheorie, mithin der Partnerfindung. Zum einen die immer häufigere Homogamie, d.h. (annährend) gleiche Persönlichkeiten (Mann und Frau), also zwei schöne oder auch zwei hässliche und/oder zwei große bzw. kleine und elementarer noch: zwei (un-)gebildete oder mit kongruenten Werten, binden sich einander. Demgegenüber steht die sog. Heterogamie, also wenn z.B. arm und reich, dick und dünn oder klug/kultiviert und doof/ungebildet sich finden. (Überspitzung verdeutlicht). 

#Männer-Präferenz stimmt ausdrücklich!
#Frauen-Präferenz bezgl. soso? Na denn..
Wozu führt das jetzt modelltechnisch? Nun es gibt vier mögliche Konstellationen, jeweils
gegeben eine (un-)gleiche Verteilung von Männlein und Weiblein.
Ergebnis: die stetige Homogamiesierung unserer Gesellschaft ("gleiche" Paare) führt
zur Vereinsamung, denn dadurch, dass wir uns klare Kriterien setzen ("Matching-Algorithmus": soll so wohlhabend sein wie ich, soll so dünn sein wie ich, soll so unordentlich sein wie ich oder soll so faul sein wie ich) Grenzen wir potentielle Kandidaten(innen) des anderen Geschlechts kategorisch aus, was bei dem gegebenem Zustand einer Ungleichverteilung (mehr Männer als Frauen) im theoretischen Modell (und empirisch!) [s. Grafik b2] zu (un-)glücklichen Singles auf Lebensdauer führt. Das heißt, um uns aus diesem Zustand zu befreien, müssten also diejenigen Frauen/Männer, dessen Bedürfnisse am Markt nicht mehr befriedigt werden konnten, für deren Nachfrage also kein (physisches) Angebot mehr bereitstand, ihre Kriterien (sukzessive) auflockern, d.h. wenn die kluge Frau vorher sagte: doofen Mann möchte ich nicht! - oder der dicke Mann sagte: dünne Frau will ich nicht.. - nun mehr sagten: 'Mein Gott, bisschen doof ist schon okay' bzw. 'och, an paar Knochen hab ich noch nichts auszusetzen', dann könnten wir uns im Modell auf a2 ("(Paar-)Maximierung") einpendeln. 

#Doppelter Doppelpack
Klar ist, durch die individuelle Homogamie steigt gleichzeitig die gesellschaftliche Ungleichheit, mithin bilden sich sog. Cluster, von denen wir dann über die Medien als "soziale Brennpunkte" oder 'elitäre Nester' Notiz nehmen. Leuchtet ein, wenn ich zum Tennis gehe werde ich dort wahrscheinlich nicht das Couch Potato finden oder wenn ich zum Wochenmarkt gehe, wird das schwierig den Fast-Food-Junkie anzutreffen. Kriterien-Korrelationen -Kausalitäten mithin also als Verstärker des Homogamiesierungs-Effekt.
Zusätzlich zu meinen Implikationen aus dem Vorlesungsskript von Prof. Dr. Josef Brüderl, erinnere ich mich, kürzlich einen Dialog mit Richard David Precht gesehen zu haben, der dort, wie ich finde, treffend weil plausibel einen weiteren Paradigmenwechsel erklärt. "Heute haben Frauen die gleichen Wahlmöglichkeiten wie die Männer, schon allein dadurch muss sich die Scheidungsrate erhöhen und je mehr wir die Chance haben, uns auszusuchen, mit wem wir zusammen sein wollen, umso höher ist auch das Risiko, dass eine Beziehung nicht klappt - wir haben ja immer noch die Chance jmd. anderes zu bekommen." (über "keine Identität ohne Liebe") Und damit führen sich beide Ansätze zusammen, als er damit die Inhärenz von Unabhängigkeit für die Moderne Frau in der Homogamie impliziert.